Feuer in der Walsroder Bergstraße / Schadenshöhe von etwa 150 000 Euro

Lager von Haushaltswarenladen in Brand

Der Brandrauch in der Walsroder Bergstraße war schon von weit her zu sehen.
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Der Brandrauch in der Walsroder Bergstraße war schon von weit her zu sehen.

Walsrode – Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zu Dienstag, gegen 2.10 Uhr, im Lager eines Haushaltswarenladens an der Bergstraße in Walsrode zunächst zu einer starken Rauchentwicklung und anschließend zu einem Brand. Menschen kamen nicht zu Schaden, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Erste Löschversuche mit einem Gartensachlauch seien von den über dem Geschäft wohnenden Inhabern vorgenommen worden. Die Feuerwehr habe den Brand schließlich gelöscht. Durch den Rauch wurden weite Teile des Verkaufsraums sowie der darüber liegenden Wohnung beschädigt. Die Schadenshöhe wird auf etwa 150 000 Euro geschätzt, heißt es weiter.

Die Ortsfeuerwehren Walsrode und Honerdingen wurden mit dem Stichwort „F2Y – Mittelbrand mit Menschenleben in Gefahr – brennt Wohnung“ alarmiert. Bereits auf dem Weg zum Feuerwehrhaus Walsrode war starker Brandgeruch wahrzunehmen, teilt die Feuerwehr mit.

Als die Ehrenamtlichen eintrafen, stand das Lager in Vollbrand. Alle sechs Bewohner hatten bereits die Wohnungen im selben Gebäude verlassen, sie waren durch Rauchmelder gewarnt worden.

Der Einsatzleiter Alfred Suhr bildete drei Abschnitte und ließ von Vorder- und Rückseite des Gebäudes unter Atemschutz die Brandbekämpfung einleiten. So konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis 6.30 Uhr hin. Das gesamte Haus inklusive der Verkaufsräume war stark verqualmt, der Rauch musste mittels Überdrucklüfter aus dem Gebäude gedrückt werden.

Da zahlreiche Atemschutzgeräteträger sowie eine zweite Wärmebildkamera benötigt wurden, alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehren Fulde, Hünzingen und Bomlitz nach. So waren insgesamt 65 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls waren Polizei, Rettungsdienst, Abschnittsleiter Süd Gerold Bergmann, Stadtbrandmeister Michael Schlüter sowie Brandschutzprüfer Folkard Boyer vor Ort.

Die Polizei leitete die Ursachenermittlung ein. Die Bergstraße war während der Arbeiten gesperrt. Zum Tauschen der nassen Schläuche und leeren Atemluftflaschen wurde der Schlauchwechselwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale angefordert.

Die Verpflegung mit Kalt- und Heißgetränken sowie Bockwurst wurde aus dem nahen Feuerwehrhaus sichergestellt.

Der Geschäftsinhaber des betroffenen Hauses zur Feuerwehr „Wir sind alle raus, das ist die Hauptsache“.

Einsatzkräfte auf der Gebäude-Rückseite.

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