Bauarbeiten in Intensivstation und Kreißsälen

Heidekreis-Klinikum: „Hohe Qualität erhalten“

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An der Rückseite des Krankenhauses steht ein Gerüst. In diesem Bereich entsteht ein neuer Kreißsaal und die Intensivstation wird umgebaut.

Walsrode – Am Heidekreis-Klinikum (HKK) Walsrode wird derzeit kräftig gebaut: Schon auf dem Weg zum Haupteingang fällt auf, dass ein kleiner Bagger an der Arbeit war.

Carsten Franck, Technischer Leiter des HKK, erklärt: „In Walsrode soll, wie bereits am Standort Soltau, ein Raucherpavillon entstehen.“ Ein kurzer Weg zum Haupteingang sei die Voraussetzung gewesen, „damit er auch genutzt wird“, so Franck. Momentan würden oftmals direkt vor dem Haupteingang die Zigarette angezündet. Das sei nicht schön für Patienten, Mitarbeiter und Besucher, die den Rauch mit einatmen müssten.

Im Gebäude geht es mit den Baumaßnahmen zügig weiter: Insgesamt 3,1 Millionen Euro werden ausgegeben, 2,9 Millionen Euro davon kommen vom Land Niedersachsen.

Nach dem Abschluss der Umbauphase der Intensivstation im Dezember wird es für Intensivpatienten in Walsrode nur noch Zweibettzimmer geben. Franck: „Durch diese Maßnahme wird nicht nur der Komfort für Patienten und Besuchende deutlich erhöht, sondern es wird auch den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsstandards bezüglich der Zimmergröße nachgekommen.“ Die Rohbauarbeiten sind bereits abgeschlossen. Türöffnungen wurden versetzt, sodass nach dem Umbau statt 13 insgesamt 16 Betten zur Verfügung stehen. Franck: „Auch im Kreißsaal-Trakt sind die Rohbaumaßnahmen beendet. Hier wurden ebenfalls Türöffnungen versetzt.“ Außerdem sei eine Wand für die Gesamt-Erweiterung geöffnet worden.

Ein Blick in einen der Räume, in dem die Bauarbeiten in vollem Gang sind.

Momentan werden in allen Räumen Elektro- und Heizungsinstallationen durchgeführt. Dazu gehören neue Heizkörper, Leitungen, Stromkreise, FI-Schutzschalter und Steckdosen sowie der Einbau von Lüftungsanlagen und Klimatechnik auf der Intensivstation und in allen Kreißsälen. Franck: „So wird es dann in einem eventuell sehr heißem Sommer in allen drei Kreißsälen, die ja auf der Südseite des Gebäudes liegen, angenehm kühl sein.“ Der dritte Kreißsaal soll Ende November in Betrieb genommen werden. Franck: „Da der Betrieb der gesamten Geburtshilfe störungsfrei bleiben soll, werden die bestehenden beiden Kreißsäle nacheinander mit Klimatechnik ausgestattet, sodass wir von der Fertigstellung des Kreißsaal-Traktes im Januar 2020 ausgehen.“ Die neuen Intensivzimmer sind bis dahin schon längst bezogen, und zwar Ende Dezember.

Warum so viel Geld in den Alt-Standort Walsrode investiert wird, wenn der Neubau eines Gesamtklinikums an einem zentralen Standort geplant ist, erläutert Geschäftsführer Dr. med. Achim Rogge: „Wir wollen die medizinisch-pflegerische hohe Qualität an allen Standorten im HKK erhalten. Grundsätzlich muss das HKK bis zum Bezug eines Neubaus, voraussichtlich in sechs bis sieben Jahren, alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen, um überhaupt zukunftsfähig zu bleiben. Ich bedanke mich schon heute bei allen Patienten und Mitarbeitenden des Heidekreis-Klinikums, dass sie die Lärm-, Staub- und sonstigen Belastungen, die bei diesen Umbaumaßnahmen trotz aller Vorkehrungen, wie zum Beispiel Staubschutzwände, bereits entstanden sind, nicht nur ertragen, sondern auch mittragen.“

mü/nb

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