Herzstillstand: schnelle Hilfe notwendig

Defibrillatoren in den BBS Walsrode

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Schnelle Rettung möglich: An den Berufsbildenden Schulen Walsrode sind Defibrillatoren installiert worden.

Walsrode - Bei einem plötzlichen Herzstillstand ist Eile geboten, denn jede Minute zählt, um das Leben des Patienten zu retten. Als öffentlich zugängliches Gebäude haben die Berufsbildenden Schulen Walsrode drei automatische Defibrillatoren (AED) installiert.

Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von mehr als 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Defibrillatoren, die mit Elektroschocks den Herzschlag anregen, sollen nach dem Vorbild zum Beispiel Dänemarks in naher Zukunft auch in Walsrode in öffentlich zugänglichen Bereichen installiert werden.

Ursache für einen Herz-Kreislauf-Stillstand ist häufig ein Herzinfarkt. Mit Hilfe eines Defibrillators ist es möglich, das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens zu unterbrechen.

Unter Anleitung von Ersthelfer Lothar Precht lernten die Lehrer der Berufsbildenden Schulen Walsrode den Umgang mit dem Defibrillator kennen. „Jeder Schritt ist optisch auf dem Gerät dargestellt und wird akustisch beschrieben“, sagte Precht. Weitere Schulungen für Schüler sind geplant. Schulleiter André Kwiatkowski wünscht sich in der Bevölkerung eine hohe Sensibilisierung für das Thema.

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