Heidekreis-CDU: Klarer Kurs fürs neue Jahr

„Problemfelder nicht vergessen“

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Das Kernteam der CDU-Kreisgeschäftsstelle in Walsrode bereitet sich unter anderem auf die Kommunalwahl vor: Melanie Bollack, Gerd Engel und Frank Stangneth (v.l.).

Landkreis - Mit einem klaren Kurs und einem Fahrplan geht die Heidekreis-CDU ins neue Jahr. Am 11. September ist Kommunalwahl, und da sei der Weg vorgezeichnet, sagt der Kreisvorsitzende Gerd Engel, der mit seinem Wahlkampfteam dafür sorgen will, dass die CDU stärkste Kraft im Heidekreis bleibt. Zu den Prämissen der CDU vor Ort gehöre es, dass neben der Bearbeitung des Flüchtlingsthemas Probleme, wie zum Beispiel die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, nicht hinten anstehen dürften.

Der Kreisvorstand sei sich einig, dass sie das mit den Flüchtlingen schaffen würden und müssten, betont Engel. Aber einen weiteren Zustrom von Flüchtlingen, besonders aus sicheren Ländern, dürfe es nicht geben. Eine komplette Abschottung Deutschlands halte er nicht für praktikabel. Der Zuzug müsse besser geordnet werden, fordert Engel. Dies gehe nur mit ganz Europa und der Türkei.

Was bisher vor Ort für die Aufnahme der Flüchtlinge geschehen sei, was Freiwillige und ehrenamtliche Institutionen geleistet hätten, sei aller Ehren wert. Trotzdem gelte es, die politischen Problemfelder des Kreises nicht zu vergessen. Insbesondere bei einer aufgrund des Landärztemangels zu befürchtenden Konzentration ärztlicher Angebote sei es wichtig, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, damit Menschen in der Lage seien, Arztbesuche zu tätigen, so Engel. Es könne nicht sein, dass in den Ferienzeiten, wenn der Schülertransport ruhe, die Menschen nicht zum Einkaufen oder zum Arzt in die Zentren gelangen könnten.

Auch bei einer möglichen Umsetzung der „Alpha-Variante“ des Schienenausbaus sei es wichtig, bei der Ertüchtigung der Amerikalinie dafür sorgen, dass der Personenverkehr gestärkt werde. Dazu gehörten Lärmschutz und Bahnquerungsmaßnahmen.

Neben Mobilität und ÖPNV seien die Themen Tourismus- und sonstige Wirtschaftsförderung, Umwelt und Entwicklung des ländlichen Raumes bei der CDU auf der Tagesordnung, ebenso wie die Gesundheitsversorgung, sagt Engel. Die Entwicklung des Klinikums und das ambulante ärztliche Umfeld müssten gestärkt werden. Dafür sei mit Klinikum-Geschäftsführer Dr. Christof Kugler der richtige Mann an der richtigen Stelle.

„Erstklassige

Oberschulen“

Zudem nehme Bildung vor Ort eine wichtige Rolle ein, sind sich Engel und sein Geschäftsstellen-Team, Melanie Bollack und Frank Stangneth, einig. Mit den Oberschulen, hervorgegangen aus der CDU-Idee der Heidekreis-Schule, gebe es erstklassige Bildungseinrichtungen, die vor Ort gehalten werden müssten. Dies hätten auch bezüglich der IGS-Diskussion alle Schulleiter des südlichen Kreisgebietes bestätigt.

Am 30. Januar treffen sich der Vorstand der Kreistagsfraktion sowie CDU-Vertreter aus den Kommunen zu einer Klausurtagung. Dort sollen für bestimmte Themen verantwortliche Obleute gefunden werden, die vor Ort Bürgerforen organisieren helfen.

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