Übergreifen der Flammen verhindert

Großbrand in der Walsroder Quintusstraße

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Ein Carport stand in Flammen. 

Walsrode - In Walsrode wurde am Freitag, um 22.28 Uhr, der eine oder andere Walsroder durch die Feuerwehrsirene aus dem Schlaf gerissen. Das Alarmstichwort für die Feuerwehr Walsrode lautete „F3 – Gebäudebrand“.

Dort hatten nach Polizeiangaben erst eine Mülltonne und dann ein Carport gebrannt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Teil des hölzernen Anbaus in Vollbrand. Die Flammen schlugen unter das Dach eines der Mehrfamilienhäuser, so Feuerwehr-Pressesprecher Thomas Klamet. Zeitweise bestand die Gefahr, dass der Brand auf das Haus übergreifen würde.

Die Bewohner des Hauses wurden durch Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen und konnten sich unverletzt selbst retten, schreibt die Polizei. Diese wurden vom Rettungsdienst in einem angrenzenden Gebäude betreut.

Sofort nahm die Feuerwehr mehrere Strahlrohre, um die Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Um ausreichend Kräfte vor Ort zu haben, ließ Einsatzleiter Alfred Suhr, die Ortsfeuerwehr Honerdingen nachalarmieren.

Zehn Trupps unter Atemschutz waren nötig, um die Flammen zu löschen. Um an die Glutnester zu gelangen, wurden Teile der Dachkonstruktion des Anbaus mit einer Rettungssäge geöffnet. 75 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Mitarbeiter des Bauhofes streuten Salz an der Einsatzstelle, um der Eisbildung vorzubeugen.

Der Anbau ist nach dem Brand einsturzgefährdet und wird als Totalschaden angesehen werden müssen. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bei der Befragung der Nachbarschaft fiel den Beamten Marihuanageruch in einer Wohnung auf. Die Droge wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet. Wie es zu dem Brand kam, konnten die Ermittler vor Ort noch nicht sagen.

Nach ungefähr dreieinhalb Stunden, war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

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