Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Heidekreis

Bei Gottschalk nur 15 Kisten gestapelt

Highlight gleich zum Beginn des Zeltlagers wird ein rekordverdächtiger Show-Act sein.

Bad Fallingbostel - Das Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Heidekreis verspricht eine Woche voller Spaß, aufregenden Aktivitäten und Lagerleben für alle Teilnehmer.

Die sonst nur bei Veranstaltungen genutzte Heidmarkhalle wird ab Sonnabend, 23. Juli, für eine Woche zum Mittelpunkt von etwa 600 Jugendfeuerwehrmitgliedern aus dem gesamten Heidekreis sein – einige Gastjugendfeuerwehren sind ebenfalls dabei.

Zahlreiche Helfer sorgen für ein spannendes Programm: Breakball- und Indiacaturnier, Tag- und Nachtorientierungsmarsch, Lagerwettbewerbe, die Leistungsspangenabnahme und ein abwechslungsreiches Abendprogramm sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Am Sonntag, 24. Juli, findet ab 15 Uhr ein Tag der offenen Tür statt, an dem Gäste einen Einblick in das Lagerleben erhaschen können.

Außerdem wird ein Flohmarkt ausgerichtet, wovon ein Teil der Einnahmen für den Verein Initiative für brandverletzte Kinder, „Paulinchen“, gespendet wird. Als weiteres Highlight ist ein Rekordversuch des Jugendforums im Kistenstapeln geplant. Einen spektakulären und auch rekordverdächtigen Show-Act wird es dazu am Sonntag, 24. Juli, im Rahmen des Kreiszeltlagers geben: Max-Fabian Wolff-Jürgens, 21 Jahre alt, wird versuchen, eine größtmögliche Anzahl von Getränkekisten freihändig auf seinem Kinn zu balancieren, wobei ihm Kameraden der Feuerwehr aus dem Korb einer Feuerwehr-Rettungsleiter assistieren.

Mitglieder des Jugendforums stapeln dabei die einzelnen Kisten aufeinander, während der Korb nach oben gefahren wird, und Max-Fabian den immer höher werdenden Turm im Gleichgewicht halten muss.

Das erste Mal trat der heutige Schauspielstudent mit diesem Balance-Act gemeinsam mit Feuerwehren aus Brandenburg im Jahr 2011 in „Wetten, dass...?“ bei Thomas Gottschalk auf und machte damals als 16-Jähriger gleichzeitig Werbung für die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr. Anschließend lud ihn der damalige Ministerpräsidenten Matthias Platzeck ein, um ihm die Ehrenmitgliedschaft in der brandenburgischen Jugendfeuerwehr zu verleihen.

Bei „Wetten, dass...?“ ging es – aus Gründen der Studiohöhe –- um nur fünfzehn Kisten. Jetzt hat Max-Fabian im Training mit der Freiwilligen Feuerwehr Fallingbostel bereits 23 geschafft, aber es sei „noch Luft nach oben“.

Seinen Balance-Talent nutzt Max-Fabian seit seinen ersten Fernsehauftritten immer wieder auch, um inhaltlich für wichtige gesellschaftliche Anliegen Position zu beziehen. Er rief die Initiative „Jung gegen Rechts“ ins Leben, war mit Mitgründer des Vereins Aproto – Aktionen und Projekte pro Toleranz –und setzt sich mit öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen insbesondere für mehr Demokratiebewusstsein junger Menschen ein.

Mit der Initiative „Stimmen des Nordens“, bei der über hundert Prominente aus Politik, Kultur und Gesellschaft mit Video-Botschaften Position beziehen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, erregte er bundesweit Aufsehen und wurde von zahlreichen Politikern eingeladen, darunter auch von Ministerpräsident Stephan Weil.

Neben anderen Auszeichnungen erhielt Max-Fabian Wolff-Jürgens für sein Engagement im vergangenen Jahr den „Deutschen Sozial-Oskar“ und ist aktuell nominiert für den Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung und für den Deutschen Engagementpreis des Familienministeriums. Max-Fabian ist damit nicht nur ein Vorbild als Kistenstapler für andere Jungendliche.

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