Diakonie-Mitarbeitende in den Ruhestand verabschiedet

Goldene Kronenkreuze

Joseph Sebu und Regina Blanke wurden verabschiedet.
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Joseph Sebu und Regina Blanke wurden verabschiedet.

Walsrode – Im Diakonischen Werk Walsrode mussten in diesem Sommer fast zeitgleich drei langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet werden.

Heidrun Gaede fehlten nur wenige Monate bis zum 30-jährigen Dienstjubiläum. Sie begann 1990 in der Schuldnerberatungsstelle, baute diese auf, als sich das Diakonische Werk noch in Meinerdingen, im heutigen Café der Kirchengemeinde, befand. Im Laufe der Jahre arbeitete sie mit verschiedenen Kollegen und Kolleginnen zusammen, um Menschen aus ihren Schulden herauszuhelfen. In den vergangenen Jahren war sie für die umfängliche Verwaltung der Schuldnerberatung zuständig, teilt die Diakonie mit.

Joseph Sebu war in Rethem im Einsatz

Joseph Sebuh kam drei Jahre später als Flüchtlingssozialarbeiter dazu. Integrationsberater hieß es später, jetzt Migrationsberater. Die Schwerpunkte wechselten, auch die Menschen, die in diesen Jahren im Kirchenkreis Walsrode hauptsächlich Hilfe suchten. Für alle Ausländer, Ausländerinnen und Menschen mit Migrationshintergrund war er Ansprechpartner, auch für Ehrenamtliche und Netzwerkpartner. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag im Bereich Schwarmstedt und Rethem.

Regina Blanke begann ihre Arbeit 1999 zunächst in der Personalabteilung des Kirchenkreisamtes und wechselte 2008 zum Diakonischen Werk, das sich inzwischen in der Brückstraße 7 im selben Gebäude befand. Sie war bald die gute Seele in der Geschäftsstelle und erste Anlaufstelle für viele Klienten. Sie verwaltete den Verhütungsmittelfonds, verhalf Familien zu einem Urlaub oder zu kostenlosen Aufenthalten in den Jugendherbergen. Seit 2016 bearbeitete sie auch den damals neugegründeten Kirchenkreisfonds „Diakonie für Kinder“, aus dem Kindern im Alter bis 18 Jahre alle zwei Jahre ein Zuschuss für Fahrten, Hobbys oder besondere Anschaffungen gewährt werden kann.

Ein geplanter Abschiedsgottesdienst und Verabschiedungen mit anderen Gästen und Netzwerkpartnern konnten wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Aber das Team feierte im Rahmen einer Betriebswanderung und eines Grillens sowie eines Kuchen-Empfangs im vertrauten Rahmen.

Alle drei Mitarbeiter erhielten nach so langer Betriebszugehörigkeit von Superintendent Ottomar Fricke das Goldene Kronenkreuz überreicht, eine seltene Auszeichnung der Diakonie, die in der 34-jährigen Geschichte des Diakonischen Werks Walsrode zum ersten Mal, und dann gleich dreifach, vergeben werden konnte.

Diakoniepastorin Rosl Schäfer kann sich die Arbeit ohne die drei noch nicht vorstellen, freut sich aber, dass alle Stellen zeitnah wieder besetzt werden können und das Team des Diakonischen Werks bald wieder vollständig zusammenarbeiten kann – zum Wohl der Menschen, die Hilfe brauchen.

Heidrun Gaede und Ottomar Fricke während der kleinen Feierstunde.

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