„Freude und Gelassenheit“

DVMB-Landestagung in Walsrode: Gesundheitsexpertin Dr. Anne Fleck macht Mut

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Walsrodes stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Söder (l.) packte kräftig an, als es darum ging, zu Beginn der DVMB-Landestagung in Walsrode einen Baum zu pflanzen.

Walsrode - Einmal im Jahr veranstaltet der Morbus-Bechterew-Landesverband (DVMB) eine große Versammlung, diesmal im Hotel Anders in Walsrode. Bei herrlichstem Frühlingswetter nahmen mehr als 160 der über 2 200 Mitglieder aus ganz Niedersachsen teil.

Walsrodes stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Söder und der Landesvorsitzende Rüdiger Schmidt begrüßten die Gäste. Als erster Höhepunkt des Tages wurde ein kräftiger Trompetenbaum als Erinnerung an die Versammlung auf dem Gelände des Tagungshotels gepflanzt.

Referentin erreicht Publikum mit innovativem Ansatz

Referentin Dr. Anne Fleck, bekannt aus der TV-Sendung „Die Ernährungs-Docs“, begeisterte mit ihrem unterhaltsamen Vortrag das Publikum. Sie ist Expertin auf dem Gebiet der innovativen Ernährungs- und Präventionsmedizin. Als Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie mit Expertise in der Naturheilkunde verfolgt sie einen ganzheitlich orientierten Ansatz. Mit ihrem Referat „Innovative Ernährungsstrategien bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen“ erreichte sie die Zielgruppe der an Morbus Bechterew erkrankten Mitglieder.

Mit Ernährungsstrategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen, sei ihr oberstes Ziel, sagte Fleck. Sie machte den Mitgliedern Mut, sagte, dass sie sich nicht hinter ihrer Krankheit, die nun einmal da sei, verstecken, sondern offen damit umgehen und freier und gelassener in die Welt schauen sollten. Die ärztliche Verordnung, das Rezept, bleibe das Wichtigste für eine Grundversorgung auch bei dieser Krankheit. Naturheilmittel stellten allerdings eine bedeutende gesundheitliche Ergänzung dar. „Vergraben Sie sich nicht in Gedanken, sondern gehen Sie frei mit ihrer Krankheit um.“ Die Gesundheitsexpertin gab Ernährungstipps und machte Mut, das Leben besser zu gestalten.

Dem Referat, das mit großem Beifall bedacht wurde, schloss sich die Mitgliederversammlung an. Der Verband verzeichnet wie viele andere, einen Mitgliederschwund. „Aktionen und mehr öffentliche Aufklärung sollen gegensteuern“, sagte der Landesvorsitzende.

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