Zuwendung für weiteres Projekt

Fördermittel für die Innenstadt-Sanierung

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Cornelia Rundt (vorne rechts) überreicht den Zuwendungsbescheid vor dem Rathaus in Walsrode.

Walsrode - Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hat Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring für das Städtebauförderung-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ einen Förderbescheid von 1,35 Millionen Euro für das Jahr 2017 überreicht.

Damit sollen die gestarteten und mittlerweile deutlich sichtbaren Maßnahmen zur Sanierung der Kernstadt unterstützt werden. Betroffen sind vor allem denkmalsgeschützte Bereiche, zum Beispiel das „Haus 25“ in der Langen Straße oder das Alte Rathaus sowie die Maßnahmen zur besseren Fußläufigkeit in der Innenstadt.

Außerdem, und das war eine Überraschung auch für die Bürgermeisterin, sei Walsrode in die „90-Prozent-Förderung“ gerutscht. Das bedeutet, dass die Stadt bei kommunalen Sanierungen nur zehn Prozent der Kosten selber tragen muss. Eine Mitteilung, die auch den Haushalt entlasten könnte.

Insgesamt stehen Walsrode bis zum Auslaufen des Programms 2023 über 8,5 Millionen Euro zur Verfügung, die aber jährlich neu aufgeteilt werden.

Die Ministerin hob die Bemühungen der Stadt für die City gerade in den vergangenen Monaten hervor und wurde bei ihren positiven Ausführungen durch die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper immer wieder positiv unterstützt. Spöring berichtete über gemeinsame Aktivitäten mit den Bürgern, die viele Ideen zur Innenstadt-Sanierung eingereicht hätten.

Die zugesagten Landesmittel betreffen allerdings nicht die Stadthalle, die vom Bund Mittel in erheblicher Höhe erhalten soll. „Zweimal geht nicht“, sagte Rundt. Insgesamt sind 790 Einwohner in der City von den Sanierungsprogrammen betroffen.

„Gemeinschaftliches Wohnen“ wird bedacht

148.600 Euro gibt es unter anderem für das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“, das im Bebauungsgebiet „Sieverdinger Kirchweg 4“ entsteht. Es ist barrierefrei und soll vor allem das Wohnen in guter Nachbarschaft pflegen. In diesem Jahr wird der erste Bauabschnitt mit drei Gebäuden und sieben Wohnungen entstehen. „Den Beteiligten gehören die Immobilien über eine gegründete Kommanditgesellschaft gemeinsam. Sie mieten ihre jeweilige Wohnung“, sagt Thomas Isselhard, Architekt für Nachhaltiges Bauen, der das Projekt vorstellte.

Ministerin Cornelia Rundt sagte, dass der Antrag der Gruppe sehr aufmerksam geprüft worden sei. Die Förderung werde dazu genutzt, um die Strukturen des gemeinschaftlichen Wohnens weiterzuentwickeln“, so der Architekt. Baubeginn solle im Juli sein. Man sei dem Land dankbar, dass es dieses „Musterprojekt“ unterstützt.

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