40. Flohmarkt in Düshorn besonders erfolgreich / Generationenwechsel im Team

Beim Abschied der „Urflöhe“ stimmt einfach alles

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Kleine Kostbarkeit oder einfach nur Krempel? Der eine sah es so, der andere so. Am Ende fanden auf dem Düshorner Flohmarkt wieder viele Stücke neue Besitzer.

Düshorn - Cheforganisator und „Oberfloh“ Klaus Kunold war am Samstag schon sehr früh auf den Beinen und mit ihm seine beiden designierten Nachfolger Uwe Albers und Volker Peters. Bereits am Mittag zog Kunold, der den größten Flohmarkt der Region mit einem engagierten Team im Laufe der vergangenen 40 Jahre aufgebaut hat, eine erste, sehr positive Bilanz.

Nach seiner Einschätzung wird der 40. Markt in der Ortschaft Düshorn bei Walsrode alle vorherigen toppen. Bei bestem Sommerwetter gab es mehr Stände, mehr Aktive, mehr Besucher und eine am Mittag schon fast ausverkaufte Tombola. Da könne das Ergebnis nur gut werden, war Kunold sicher.

Am frühen Morgen vor 6 Uhr, der Aufbau der Stände war noch nicht beendet, da zogen schon die ersten Schnäppchenjäger über die Flohmarktmeile an der Ellinghäuser Straße. Und was wurde nicht alles geboten. Spielzeug, Kleidung für Kinder und Erwachsene, Schuhe, Bücher, Spiele, Werkzeug – selbst der letzte Krempel fand so manches mal einen neuen, freudigen Besitzer.

Neben vielen anderen Leckereien waren auch Annelies Waffeln im Angebot – wie seit 40 Jahren. Am Nachbarstand gab es die so beliebten Kartoffelpuffer. Im Garten hinterm Haus schwitzte Christa Haberecht bei der Herstellung von 80 Litern Kartoffelmasse. Annelie Kunold hatte ihre zehn großen Eimer mit Waffelteig schon am frühen Morgen fertig gemacht.

Flohmarkt in Düshorn

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge war sie dieses Mal bei der Sache, denn nach 40 Jahren soll für die alten „Gründungsflöhe“ endlich Schluss sein. Eine neue, jüngere Mannschaft steht bereits in den Startlöchern.

Die beiden neuen, wie sie ausdrücklich betonen, gleichberechtigten Vorsitzenden der Flöhe, Uwe Albers und Volker Peters, halfen Klaus Kunold in diesem Jahr bereits fleißig, zum Beispiel beim Kassieren der Standgebühren. So blieb dem Urgestein der Veranstalter am Nachmittag ein wenig Zeit, noch einige Erinnerungen von „seinem“ letzten Flohmarkt mit der Kamera festzuhalten. Auch ein selbst verordneter Abschied fällt nicht so einfach.

Als sollte es so sein, kamen zum 40. Markt besonders viele Besucher, auch aus entfernteren Regionen. Und alle Helfer legten sich ins Zeug, um diesen letzten Flohmarkt der Ur-Flöhe zu einem besonders großen Erfolg werden zu lassen.

hf

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