TomCats geben Konzert in der „Trompete“

Erstaunlich viele Fans singen mit

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Unter den Besuchern fanden sich viele Rethemer. Ihre ersten musikalischen Schritte vor mehr als 50 Jahren machten die TomCats bei Beutler in Böhme und im Rethemer Ratskeller.

Düshorn - „Gimme that good old Rock'n'Roll“, hieß es in der Düshorner „Trompete“, als die Kultgruppe TomCats ihr inzwischen neuntes Revival Konzert gab. Eigentlich hatte die Band 2007 nach 44 Jahren und einer gut drei Jahrzehnte langen Pause nur noch ein letztes Mal auftreten wollen.

Die Fangemeinde trifft sich immer in der ersten Aprilhälfte in der Düshorner Trompete. Die Musiker Gerd Quiel, Klaus Hoyer und Jürgen Meyer haben inzwischen das Rentenalter erreicht (Jürgen Meyer hatte seine Enkelkinder mitgebracht), und auch für Harald Schliekelmann ist es in Sicht. Doch die Rockbarden „jammten“, was das Zeug hielt.

Das Publikum tanzte, klatschte, stampfte mit den Füßen, und erstaunlich viele hatten die Texte der alten Songs im Kopf und sangen mit. Wie eh und je spielten die TomCats einen Mix aus „Golden Instrumentals“ (Spotnicks, Shadows) und heißen Rock-Rhythmen. Ein paar neue Stücke sind in den vergangenen Jahren dazugekommen, doch es ziehen vor allem die alten Stücke we „Wipe out“, „Skinny Minny“, „Poor Boy“ sowie der Klassiker „Route 66“, um nur einige zu nennen. Nach sechs Titeln folgte jeweils eine Pause, bei der bewusst auf Backgroundmusik verzichtet wurde. So konnte sich das Publikum unterhalten. Vielleicht war es auch ein Zugeständnis an das Alter. Doch das merkte man dem Quartett musikalisch nicht an.

Die TomCats verzichten seit Jahren auf Gagen. Zuletzt waren die Einnahmen gesplittet worden und kamen dem Hodenhagener Tierheim sowie dem ambulanten Kinder-Hospizdienst des Heidekreises zugute. Seit drei Jahren geht alles an den Hospizdienst. „Einschließlich der heutigen Veranstaltung haben wir 30 000 Euro spenden können.“ Die kommen nicht nur durch den Verkauf der Eintrittskarten zusammen, sondern weil am Konzertabend immer noch eine Sammlung im Publikum durchgeführt wird, die auch jedesmal so einiges in die Kasse gespült hat. Dafür bedankte sich Gerd Quiel im Namen der TomCats ganz besonders, aber sein Dank galt auch allen anderen, deren engagierter Einsatz diesen Auftritt ermöglicht hatte.

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