Entwurf für die attraktivere Gestaltung des Klostersees in Walsrode vorgestellt

Eine Grünanlage mit Bühne  beim Klostersee?

+
Das vernachlässigte Waschbeton-Becken am Klostersee soll verschwinden. Stattdessen könnte hier eine Grünanlage mit Bühne für kleine Veranstaltungen entstehen. Zierkirschen sollen das Ganze umgeben und neue Sitzplätze geschaffen werden.

Walsrode - „Wir wollen den Klostersee und seine Umgebung wieder attraktiver gestalten, wollen ihm Leben geben.“ Der See ist ein sogenanntes technisches Bauwerk, ein Rückhaltebecken für die Böhme und liegt im Landschaftsschutzgebiet.

Das, was Kerstin Heßland aus dem städtischen Bauamt am Dienstag in der Sitzung des Walsroder Bauausschusses vorstellte, hatte Hand und Fuß. Einige Ratsmitglieder kritisierten jedoch die Kosten von 85 000 Euro für eine Überplanung und Sanierung der befestigten Fläche am Klostersee. Sie sagten, dass das Ganze auch billiger hinzubekommen sei. Es geht um das Areal, wo einstmals Treppen nach unten an den See führten, um die Enten füttern zu können. Jahrelang hat sich hier nichts getan.

Vielleicht eine Bühne möglich

„Es ist fast ein Müllplatz“, sagt Kerstin Heßland. Ein unschöner Bereich mit dem vorhandenen Waschbeton-Becken, das kein Wasser mehr führt, weil die Pumpen längst defekt sind. „Hier mag sich keiner mehr aufhalten, die Besucher ziehen sich auf die Grünfläche zurück, „geduldet“ übrigens von der Landschaftsschutzbehörde. Der Aufstellung der Kletterwand stimmte die Behörde mit Auflagen zu. „Wir müssen dafür Ausgleichsmaßnahmen schaffen, und da kamen uns die ersten Entwurfsplanungen der Stadt und einer Landschaftsarchitektin für den betonierten Platz sehr entgegen.“

„Wir wollen hier eine Grünfläche anlegen, vielleicht eine Bühne in Richtung Klosterensemble, auf der kleine Veranstaltungen wie Konzerte oder Gottesdienste stattfinden könnten.“ Zierkirschen sollen das Ganze umgeben, andere Büsche die Anlage verschönern, neue Sitzplätze mit Holzscheiben geschaffen werden – schön und harmonisch.

„Sicherlich könnten wir noch einiges einsparen, aber es sollte etwas Vernünftiges werden“, sagt Kerstin Heßland zu diesem ersten Entwurf. Es scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Früher wurde der Klostersee übrigens gerne von Bürgern als Ziel von Familienausflügen angesteuert. Heute ärgern sich die Walsroder eher über den traurigen Zustand des Sees. - mü

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Neues von Thomas Cook: Fokus auf Familien und höhere Preise

Neues von Thomas Cook: Fokus auf Familien und höhere Preise

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Meistgelesene Artikel

Neuer Lotto-Millionär lebt im Heidekreis

Neuer Lotto-Millionär lebt im Heidekreis

A-cappella-Ensemble Sub5 gastiert erstmals im Burghof Rethem

A-cappella-Ensemble Sub5 gastiert erstmals im Burghof Rethem

Nach Zusammenprall vor Rutsche: Kind von Intensivstation entlassen

Nach Zusammenprall vor Rutsche: Kind von Intensivstation entlassen

Kommentare