Willi Rübke erhält das Bundesverdienstkreuz

„Ein Patriot für die Stadt Walsrode“

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Helga Rübke, Landrat Manfred Ostermann, Willi Rübke und Bürgermeisterin Helma Spöring (v.l.). 

Walsrode - „Wenn ich das so höre, was ich alles getan habe, muss ich mich fragen, wie es überhaupt mit meiner Arbeit geklappt hat.“ Willi Rübke hatte am Montagabend seine ganz große Stunde, als Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring dem engagierten Walsroder das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ überreichte.

„Es hat den Richtigen getroffen“, gratulierte Landrat Manfred Ostermann und sprach von einem „Patrioten für Walsrode.“

Spöring hob die Verdienste des Walsroders vor allem im sozialen Bereich hervor. Und der Geehrte selbst? Er bedankte sich mit großer Rührung vor allem bei seiner Frau Helga und seinen Kindern, die ihn hätten machen lassen, was er wollte.

Rübke war von 1972 bis 1979 und von 1991 bis 2016 im Rat der Stadt Walsrode. Er bekleidete das Amt des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters von 2000 bis 2002 und des stellvertretenden Bürgermeisters von 2002 bis 2006. Im Rahmen seines langjährigen kommunalpolitischen Engagements auf Gemeindeebene hat er sich für die Entwicklung der Stadt Walsrode engagiert, wobei er sich besonders für die Förderung der Städtepartnerschaften und der Infrastruktur einsetzte. 

SGW Germania Walsrode vor dem Ruin gerettet

Sein besonderes Augenmerk war dem Erhalt des Schulzentrums und der Errichtung einer Schnellbuslinie gewidmet. Ferner hat er sich für die Sanierung des unter Denkmalsschutz stehenden Schornsteins auf dem Marktplatz in Walsrode, für die Aufstellung von Fitnessgeräten im Fuldepark und für die Organisation eines Benefizkonzertes zugunsten des Onkologischen Arbeitskreises eingesetzt. Er war Mitbegründer des Hibbing-Komitees und von 2000 bis 2012 dessen Vorsitzender und Ansprechpartner.

Rübke gehörte der Walsroder Bürgerliste an, dem Kreistag über viele Jahre und war Mitglied von zahlreichen Ausschüssen. Er engagiert sich für die Walsroder Tafel, war beim Erwerb von Baucontainern, einem Kühlcontainer, eines Kühlwagens, eines begehbaren Kühlschrankes und eines Lieferwagens behilflich. Die größte Leidenschaft des Geehrten ist der Fußball und die SGW Germania Walsrode. Er rettete Germania mit der Gründung einer Bietergesellschaft vor dem Ruin. Der Verein ernannte seinen langjährigen ersten Vorsitzenden zum „Ehrenvorsitzenden“ und ist ihm heute noch für seine Funktionärstätigkeiten dankbar. Spöring: „Ohne Sie gäbe es Germania vielleicht nicht mehr.“

Es war eine Stunde der Würdigung für einen Walsroder, der trotz seiner vielen Aktionen immer bescheiden geblieben ist, der sich auch heute noch um das Allgemeinwohn der Stadt kümmert, der „Patriot“ für „sein“ Walsrode ist und der eigentlich nie Nein sagt, wenn er helfen kann. - mü

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