Stadt Walsrode: Neue Abteilung

Bauaufsicht im Rathaus sorgt für Bürgernähe

Das fünfköpfige Team der Bauaufsicht vor dem Walsroder Rathaus.
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Die Leiterin der neuen Abteilung Bauaufsicht, Cordula Grumpelt (vorne) und das Team mit (v.l.) Saskia Friese (zuständig für Baulasten), Corina Helmke (Denkmalschutz), Brigitte Wiechers (Altakteneinsicht) und Christian Großmann (Baugenehmigungsverfahren in der Kernstadt und im ehemaligen Bomlitz).

Im Walsroder Rathaus gibt es eine neue Abteilung. Dort ist zum Jahresbeginn das fünfköpfige Team der Bauaufsicht eingezogen.

  • Die Bauaufsicht ist nun als eigenständige Abteilung im Walsroder Rathaus zu finden.
  • Auch der Denkmalschutz ist der neuen Abteilung zugeordnet.
  • Kurze Wege sollen zu einer schnelleren Bearbeitung und zu mehr Bürgernähe führen.

Walsrode – Ein junges frisches Team vervollständigt das Angebot an die Bürger in der „neuen“ Stadt Walsrode: Seit dem 1. Januar ist die Bauaufsicht als eigenständige Abteilung in das Rathaus eingezogen, direkt neben der Stadtentwicklung. Fünf neue Arbeitsplätze wurden geschaffen.

Mit der 49-jährigen Diplom-Bauingenieurin Cordula Grumpelt aus Stöckendrebber im Landkreis Neustadt steht eine versierte Fachfrau an der Spitze der Abteilung. Sie kommt vom Landkreis Heidekreis und war dort die Stellvertreterin der Kreis-Bauaufsicht.

Leiterin verspricht unkompliziertes Arbeiten

„Wir haben ein ausgezeichnetes Verhältnis zum Landkreis“, sagt sie gleich zu Beginn des Gesprächs, das Stadtsprecher Klaus Bieker mit einer kurzen Vorstellung des neuen Teams eröffnet hatte. Künftig sei der Weg zum neuen Haus und zu damit allen nur möglichen Genehmigungsverfahren im baurechtlichen Sinn nicht mehr so weit und lang, verspricht die neue Leiterin. „Wir werden unkompliziert arbeiten und versuchen, die Wege so unbürokratisch wie möglich zu halten.“ Der Leiterin der Abteilung steht dazu für ein junges, engagiertes Team zur Verfügung.

Eingebunden in die Abteilung ist auch der Denkmalschutz, den Corina Helmke übernehmen wird. Wichtig, weil im Rahmen der Innenstadtsanierung weitere Anfragen zu teilweise denkmalgeschützten Gebäuden in der City vorliegen. Diese zu bearbeiten, gehört nun zu den ersten Aufgaben der Abteilung. Als Großprojekt steht im kommenden Jahr die dringend notwendige Sanierung des Alten Rathauses an. Hier gilt es, historische Bereiche zu erhalten.

Hagebau-Markt-Umbau eins der ersten Projekte

„Ich weiß, dass auf uns eine Vielzahl an Aufgaben zukommen wird. In Walsrode hat sich in den letzten Jahren viel getan“, sagt Cordula Grumpelt, die vor allem im Bereich der Bauleitplanung und der Ausweisung neuer Baugebiete mit vielen Grundstücken einen kräftigen Zuwachs für Walsrode erwartet. Eins der ersten Projekte, das die Frau aus Stöckendrebber nun angehen wird, ist der Umbau des ehemaligen Hagebau-Marktes in Walsrode zu einem Gärtnereibetrieb.

„Wir sind dafür gut aufgestellt, werden aber in speziellen Fragen immer wieder mit den Fachleuten des Heidekreises zusammenarbeiten.“ Vor allem, wenn es um Belange des Naturschutzes geht. Dass die Abteilung Stadtentwicklung „gleich um die Ecke“ ist im Rathaus, erleichtert die Arbeit der neuen Abteilung sehr. „Wir werden immer wieder zusammenkommen.“

36000 Akten sollen digitalisiert werden

Es werde sehr viel digital gearbeitet werden, kündigt Cordula Grumpelt an. „Wir werden gerade auf diesem Gebiet Gas geben, damit wir die einzelnen Anträge schneller und effizienter bearbeiten können.“ Darum werden auch rund 36 000 Akten aus Walsrode, die sich heute noch beim Landkreis in Soltau befinden, digitalisiert werden. Der Auftrag dafür werde in Kürze ausgeschrieben.

Zurzeit werden rund 130 laufende Verfahren in Walsrode bearbeitet, 16 Neuaufträge sind in diesen Tagen hinzugekommen. Es gibt viel zu tun in der Stadt. Die Bauaufsicht, das neue Amt in Walsrode, wird kräftig zupacken dürfen.

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