Heidekreis-Klinikum verzeichnet wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2019

Deutlich verbessertes Ergebnis

Von einer „Trendwende“ spricht die Geschäftsführung des Klinikums in einer Pressemitteilung. Foto: Müller

Walsrode/Soltau – Das Heidekreis-Klinikum verzeichnet ein erfolgreiches Jahr 2019. „Wir haben es geschafft, die wirtschaftliche Abwärtsspirale des HKK zu stoppen und ein positives Signal zu setzen“, sagt Geschäftsführer Dr. med. Achim Rogge. „Wir sind auf dem richtigen Weg, den wir jetzt gemeinsam weiter beschreiten müssen. Es liegen noch weitere Veränderungen vor uns, die das Team gemeinsam umsetzen wird.“

Das wirtschaftliche Ergebnis wird gegenüber dem Vorjahr um knapp drei Millionen Euro verbessert. Damit kann die finanzielle Belastung des Landkreises von knapp 13 Millionen auf 10 Millionen Euro gesenkt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums.

„Langsam wird das Klinikum wirtschaftlicher“, bestätigt darin auch Claudia K. P. Walter, Kaufmännische Leiterin. „Die um vier Prozent gestiegenen Patientenzahlen belegen, dass das Vertrauen der Bevölkerung in das Heidekreis-Klinikum wieder wächst.“ Für Rogge steht fest: „Dieses Jahr ist ein Meilenstein für die weitere positive medizinische Entwicklung. Überall in Deutschland werden Kliniken geschlossen, aber das Heidekreis-Klinikum wird es schaffen, das gewaltige Defizit Stück für Stück abzubauen. Diese Trendwende haben die Mitarbeitenden geschafft. Eine großartige Teamleistung, für die ich mich bedanke.“

Um weiterhin „auf Kurs“ zu bleiben, werde die strategisch-medizinische Entwicklung des Klinikums weiter vorangetrieben. „Nach der Sicherstellung der gestuften Not- und Unfallversorgung an beiden Standorten, planen wir unter anderem, die Onkologie ab dem zweiten Quartal zu stärken“, so Rogge. „Außerdem arbeiten wir bereits an Prozessen und Abläufen in Medizin und Pflege, die zu einer spürbaren Entlastung der Pflegekräfte und einer Verbesserung in der Patientenversorgung führen werden.“

Das Heidekreis-Klinikum hat sich auf den Weg gemacht, das Defizit bis zum Umzug mindestens zu halbieren. „Ein wirtschaftlich ausgeglichenes Ergebnis wird aber nur ein neues, zentrales Gesamtklinikum möglich machen“, so Dr. Rogge. „Durch optimierte Stationsgrößen, Abbau von Doppelvorhaltungen, verminderten Instandhaltungskosten und Einsparungen von Energiekosten.“

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