Bernhard Neuhausen ist neuer Geschäftsführer der Walsroder Heide-Werkstätten

„Den Menschen eine Perspektive anbieten“

Bernhard Neuhausen vor einem Blumenbild.
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Der 58-jährige Bernhard Neuhausen.

Bernhard Neuhausen ist der neue Geschäftsführer der Walsroder Heide-Werkstätten. Er hat zu Jahresbeginn Gunther Rath abgelöst und sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigten der Einrichtung noch mehr in den Betrieb einzubinden.

  • Bernhard Neuhausen, der neue Geschäftsführer der Walsroder Heide-Werkstätten, hat zu Jahresbeginn Gunther Rath abgelöst.
  • der neue Geschäftsführer hat es sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigten der Einrichtung noch mehr in den Betrieb einzubinden.
  • Ziel ist es unter anderem, für Beschäftigte, die ins Rentenalter kommen, Ideen zu entwickeln.

Walsrode – Bernhard Neuhausen ist der Neue in der Führungsmannschaft der Walsroder Heide-Werkstätten. Er hat zu Jahresbeginn Gunther Rath als Geschäftsführer abgelöst und sich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigten der Einrichtung noch mehr in den Betrieb einzubinden. „Ich möchte auch die Menschen fördern, die vielleicht bald in Rente gehen und ihnen Perspektiven anbieten, damit sie hoffnungsvoll in die Zukunft schauen können“, sagt er.

Der 58-Jährige war als Personalverwaltungsleiter in den Werkstätten aktiv und geht die neue Herausforderung mit einer großen Portion Mut, aber auch mit viel Realismus an. „Dank eines vorzüglichen Hygienekonzeptes und der Mithilfe aller haben wir Corona bisher großartig meistern können. Auf diesem Weg wollen wir weiterhin gemeinsam gehen“, sagt Neuhausen.

Das Unternehmen läuft fast auf vollen Touren, 90 Prozent aller Beschäftigten arbeiten. „Und wir können den Verpflichtungen unserer Auftraggeber im Augenblick in vollem Umfang nachkommen“, erläutert der Benefelder.

Der Sohn des ehemaligen FDP-Bundestagsabgeordneten Friedrich Neuhausen studierte einst in Berlin Betriebswirtschaft und Philosophie. Anschließend war er führend im Controlling der Deutschen Post tätig, arbeitete viele Jahre in der Postzentrale in Bonn. Neuhausen war dabei, als die großen Verteilzentren der Post in Deutschland ins Leben gerufen wurden und als die Post an die Börse ging.

Zunächst als Personalverwaltungsleiter bei den Heide-Werkstätten tätig

Anschließend übernahm er den Geschäftsführerporsten der Waldorfschule in Hannover-Bothfeld. Später kehrte Bernhard Neuhausen aus familiären Gründen mit seiner Frau in den Heidekreis zurück und bezog ein Haus in Bad Fallingbostel. Da passte es gut, dass in den Walsroder Heide-Werkstätten der Posten des Personalverwaltungsleiters angeboten wurde. „Und diese Aufgabe reizte mich damals sehr“, erinnert sich Bernhard Neuhausen.

Nun hat er die Geschäftsleitung des Unternehmens mit seinen rund 640 Beschäftigten (Menschen mit Beeinträchtigungen) und 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernommen. „Wir werden uns den Herausforderungen der Zukunft stellen müssen und unsere Beschäftigten durch neue Aufgabestellungen noch mehr fördern“, verspricht der Neue.

Es gebe viele Beschäftigte, die ins Rentenalter kommen. „Hier werden wir ansetzen müssen und neue Ideen gerade für diesen Personenkreis entwickeln. Eine sehr interessante Aufgabe“, blickt der Geschäftsführer in die Zukunft.

Mehr Beschäftigte im gastronomischen Bereich

Vieles bei den Werkstätten sei gastronomisch aufgestellt, zum Beispiel die neue Großküche in Bomlitz, die bald eröffnet werden soll. Hier werde die Beschäftigtenzahl erhöht. „Das heißt für uns, die Menschen entsprechend auszubilden“, so Neuhausen, der die Digitalisierung der Heide-Werkstätten als weitere Zukunftsaufgabe sieht. Sein Motto: aus der Krise eine Chance machen.

Bernhard Neuhausen hat ein großes Arbeitsfeld zu bewältigen. Neue Herausforderungen, Corona und viele andere Temen rund um „seine“ Beschäftigen und Mitarbeiter kommen auf ihn zu. „Das packen wir schon, weil der Teamgeist im Vordergrund steht, weil jeder jedem hilft“, freut er sich auf die neuen Aufgaben.  mü

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