Demonstration zum Antikriegstag vor dem Rathaus Walsrode

Gegen Gewalt und Waffenexporte

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„Charly“ Braun bei seiner Rede.

Walsrode - Anti-Kriegstag in Walsrode. Etwa 30 Gewerkschafter, Kämpfer für die Abschaffung der Truppenübungsplätze, Kriegs- und Gewaltgegner versammelten sich, ausgestattet mit Plakaten, Hinweisschildern und einer Lautsprecheranlage, vor dem Walsroder Rathaus. Die Teilnehmer sprachen sich unter der Regie von „Charly“ Braun vom DGB gegen Krieg und Vertreibung sowie gegen Waffenexporte aus. Auch die Ursachen für die Flucht aus Afrika, arabischen Ländern und dem Balkan wurden angesprochen.

Nicht nur Braun kritisierte die großen Truppenübungsplätze Munster und Bergen. Arne Hilbich, Motor der Initiative für ein Biosphären-Reservat auf dem Gebiet der Übungsplätze, will die Umwandlung der Übungsflächen in freie Natur. Der Platz werde von Panzern und Truppen „durchgepflügt“. Hier werde immer noch für den Krieg geübt.

Braun bemängelte, dass die leer stehenden Kasernen nicht für die Aufnahme von Flüchtlingen genutzt werden. Für teures Geld würden ehemalige Hotels oder Wohnhäuser umgebaut, Containerdörfer oder Zeltstädte errichtet. Der Gewerkschafter forderte, die Balkanländer nicht zu sicheren Herkunftsländern zu erklären. Roma würden dort zum Beispiel verfolgt und bedroht.

Aufgelockert wurde die überschaubare, sehr friedliche Demonstration, von Protestliedern, vorgetragen vom in der Region bekannten Sänger Tom Kirk.

hf

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