Bravo-Rufe zum Schluss

Heeresmusikkorps Hannover begeistert Zuhörer in der Stadthalle

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Das Heeresmusikkorps Hannover begeisterte fast 500 Gäste in der Walsroder Stadthalle.

Walsrode - Oberstleutnant Martin Wehn war einer der Stars beim Benefizkonzert für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Dienstag in der fast voll besetzten Stadthalle in Walsrode. Er ist ein Genie am Dirigentenstab, gab genauso wie seine Militärmusiker vom Heeresmusikkorps alles, lieferte noch mehrere Zugaben und begeisterte die Zuhörer, die mit „Standing Ovations“ und Bravo-Rufen, die Band lang anhaltend feierten.

Das Ensemble hatte absoluten Hochgenuss geboten, wobei nicht nur traditionelle Märsche erklangen, sondern auch Titel aus Opern und Operetten.

Günter Hibbing, Chef der Reservistenkameradschaft Walsrode-Fallingbostel, dankte anschließend mit bewegten Worten: „Das habt ihr großartig gemacht“ und zog noch einmal eine kurze Bilanz seiner Straßensammlung: „90 Prozent aller angesprochen Menschen haben für uns gespendet, nur sehr wenige nicht.“

Lob auch vom Landrat Manfred Ostermann und Walsrodes Bürgermeisterin Helma Spöring. Ostermann freute sich, dass in diesem Jahr weitaus mehr Gäste als 2016 gekommen waren. „Der Erlös kommt nicht nur der Pflege der Kriegsgräber zugute, sondern auch einer sehr guten Jugendarbeit des Volksbundes“, so der Landrat.

Mit der Besucherzahl in der Walsroder Stadthalle zeigten sich die Veranstalter des Konzertes zufrieden.

Das Konzert bot viele Höhepunkte, einen neu in das Programm aufgenommenen schwedischen Marsch beispielsweise, den das Heeresmusikkorps von einem Event in Malmö mitgebracht hat. Oder die Hymne und den Triumphmarsch aus der Oper „Aida“. Oder das Stück „Pantomime“ mit dem genialen Solisten Oberfeldwebel Robin Boje, der auf seinem Eufonium Musik geradezu zelebrierte. Der Beifall wollte nicht enden. Natürlich fehlte der Radetzkymarsch nicht. Und als nach der vierten Zugabe, dem Niedersachsen-Lied, der Abend zu Ende ging, hatte Walsrode ein wahres Feuerwerk an Musik erlebt.

Am Rande gab es ein Gespräch zwischen Bürgermeisterin und Landrat: Spöring sagte, dass 2018 das Konzert erneut in der Stadthalle werde stattfinden können. „Wir werden mit den geplanten Bauarbeiten noch nicht so weit sein.“ Die Bürgermeisterin rechnet erst für 2019 mit einer rund dreimonatigen Schließung der Halle. 

 mü

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