Bedingungsloses Grundeinkommen und Ludendorffer-Verbot gefordert

Braun und Gerstel im Ver.di-Bezirksvorstand

Die Vertreter des Heidekreises auf der Bezirkskonferenz: Charly Braun, Detlef Rothe, Renate Gerstel, Karl-Heinz Röder, Michael Leufgen, Alan Catlin, Jens von Elling und Eva Mahler (von links).
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Die Vertreter des Heidekreises auf der Bezirkskonferenz: Charly Braun, Detlef Rothe, Renate Gerstel, Karl-Heinz Röder, Michael Leufgen, Alan Catlin, Jens von Elling und Eva Mahler (von links).

Heidekreis - „Die ver.di-Bezirkskonferenz Lüneburger Heide war für uns ein voller Erfolg“, erklärte Renate Gerstel, ver.di-Vorsitzende im Heidekreis. „Unsere Anträge wurden meist einstimmig beschlossen“, ergänzte Bezirksvorstandsmitglied Charly Braun.

Einstimmig wählten die Delegierten Rolf Schülmann aus Celle zum Bezirksvorsitzenden. Aus dem Heidekreis gehören dem neuen Bezirksvorstand Renate Gerstel und Charly Braun an, als stellvertretende Mitglieder Alan Catlin und Karl-Heinz Röder.

Mit besten Stimmergebnissen wurden Gerstel und Braun zu Delegierten der ver.di-Landesbezirkskonferenz gewählt. Gerstel wird obendrein den ver.di-Bundeskongress besuchen.

Von den beschlossenen Anträgen mit öffentlicher Wirkung sind viele im Heidekreis initiiert worden. Für Hartz-IV-Bezieher werden beispielsweise „existensichernde Leistungen ohne Schikanen“ verlangt. Zustimmung fand auch die Forderung nach „bedingungslosem Grundeinkommen“. Um Streikbruch zu begegnen sollen Betriebsräte die Beschäftigung von Leiharbeitern und Werksvertraglern verhindern können. Dem zunehmend schlechteren Gesundheitswesen soll ver.di im Bündnis mit Patienten- und Sozialverbänden eine Kampagne zur besseren Finanzierung und Versorgung entgegensetzen. Ver.di will zudem Einfluss auf Bildungsinhalte für Schulen und Berufsschulen nehmen und mit eigenen Konzepten in die Lehranstalten gehen.

Von der Politik verlangt ver.di die Auflösung der Ludendorffer. In Lokalen, in denen rassistische und Nazi-Organisationen bewirtet werden, sollen keine Gewerkschaftsveranstaltungen mehr stattfinden.

Beim Thema Konversion Truppenübungsplatz Bergen fordert die Gewerkschaft die Finanzierung einer neuen Wirtschaftsstruktur. Zudem sollen die Einwohner der gemeindefreien Bezirke Osterheide und Lohheide normale kommunale Rechte erhalten.

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