Gewitter verlief im Heidekreis glimpflich 

Baumräumung und vergebliche Hunde-Suche nach Unwetter

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Lagebesprechung bei den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Bad Fallingbostel. Die Aktiven sollten eine Jack-Russell-Terrier finden, der in die Böhme gesprungen war.

Heidekreis  - Gut zu tun hatten die Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis an den vergangenen drei Tagen. Dabei verlief das Unwetter am Mittwoch nach Angaben von Pressesprecher Jens Führer recht glimpflich.

Am Mittwochvormittag, gegen 10.45 Uhr, rückten die Ehrenamtlichen aus Walsrode zu einer Menschenrettung aus. Die Einsatzkräfte mussten mit der Krankentragenhalterung der Drehleiter einen Patienten schonend aus dem ersten Obergeschoss eines Gebäudes im Gewerbegebiet zu Boden befördern und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Auch der Rettungshubschrauber war gelandet.

Am Nachmittag rückten dann gegen 16.30 Uhr Feuerwehren in der Samtgemeinde Schwarmstedt nach Hope aus. Dort war es zu einem Stoppelfeldbrand gekommen.

Bereits wenige Stunden, gegen 20.15 Uhr, liefen aufgrund des Unwetters einige Alarmierungen auf. Erneut mussten die Feuerwehren im Gemeindebereich Schwarmstedt ausrücken, dieses Mal, um einen umgestürzten Baum auf der K 161 mittels Motorkettensäge zu beseitigen. Um 21 Uhr war dann die Ortsfeuerwehr Kroge gefordert, ebenfalls wegen eines umgestürzten Baums.

„Notfall hinter verschlossener Tür“

Um 21.30 Uhr wurden die Freiwilligen aus Schneverdingen zu einem „Notfall hinter verschlossener Tür gerufen“, wie es Jens Führer formuliert. Sie sollten für den Rettungsdienst einen Zugang zum Gebäude schaffen. Bereits auf der Anfahrt kam Entwarnung, der Einsatz konnte abgebrochen werden. „Ansonsten blieb es recht ruhig im Kreisgebiet“, so der Pressesprecher in seinem Bericht.

Am Donnerstagabend hatten die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel reichlich zu tun. Erst machten sie sich gegen 20 Uhr auf den Weg zur Autobahnmeisterei, um dort eine Einsatzübung durchzuführen. Kurz nach der Ankunft lief eine Real-Alarmierung auf: Ein Hund war in die Böhme gesprungen und wurde seit geraumer Zeit vermisst.

Suche mit dem Schlauchboot

Eine weiträumige Suche wurde eingeleitet, teilweise mittels Schlauchboot. Dazu forderten die Fallingbosteler auch den Rüstwagen aus Dorfmark an. Das Boot wurde im Bereich der Lieth zu Wasser gelassen, um die Böhme flussabwärts bis zur Soltauer Straße zu kontrollieren.

Während die Suche lief, kam eine weitere Alarmierung. Die Brandmeldeanlage in der Klinik hatte ausgelöst. Glücklicherweise war die Ursache nur Wasserdampf, sodass kein Eingreifen der Feuerwehr notwendig war und die Suche nach dem Jack-Russell-Terrier fortgesetzt werden konnte. Die Suche wurde allerdings nach rund zwei Stunden gegen 22 Uhr erfolglos angebrochen.

Und die Nacht zu Freitag schließlich fiel für die Walsroder Feuerwehrleute außerordentlich kurz aus. Gegen 22 Uhr wurden sie zu einem Lkw-Unfall auf der A 27 gerufen. Ihr Einsatz sollte bis 4.30 Uhr dauern (siehe Bericht auf der Kreis und Region).

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