Landvolkverbände laden Direktkandidaten zur Diskussion ein

Unterschiedliche Positionen

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Diskutierten über den ländlichen Raum: Dr. Hans-Peter Ludewig, Jochen Oestmann, Lars Klingbeil, Henrik Schröder, Jörn Ehlers, Reinhard Grindel und Gerd Eimer (v.l.).

Jeddingen - Mit der Diskussion über Tierschutz, Ernährung und Agrarreform sind landwirtschaftliche Themen in den Brennpunkt des Bundestagswahlkampfes gerückt.

Um mehr über die Konzepte und Positionen der einzelnen Parteien zu erfahren, hatten die Landvolkverbände Lüneburger Heide und Rotenburg-Verden eine Podiumsdiskussion im „Jeddinger Hof“ organisiert.

Reinhard Grindel, CDU, Lars Klingbeil, SPD, Dr. Hans-Peter Ludewig, Bündnis 90/Die Grünen, und Henrik Schröder, FDP, die für den Wahlkreis 35 (Rotenburg 1/ Heidekreis) antreten, stellten sich den Fragen von etwa 100 Landwirten.

Das Spektrum der Fragen war breit: von der nationalen Ausgestaltung der gemeinsamen Agrarpolitik bis zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wie unterschiedlich die politischen Positionen sind, zeigte sich am Beispiel am Thema Gentechnik. Während Reinhard Grindel darin eine Chance sah, sprach Ludewig von einer „absoluten Katastrophe“.

Jochen Oestmann, Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Lüneburger Heide, sprach zum Schluss der Veranstaltung von einem engagierten Eintreten aller Podiumsgäste für die Landwirtschaft. „Es sind aber auch Beiträge im Wahlkampf gelaufen, die uns nicht gefallen“, fuhr Oestmann fort und bezog sich auf Vorwürfe gegen den gesamten Berufsstand. Gerade in der Antibiotika-Diskussion sei viel Unfug verbreitet worden. „Gesunde Lebensmittel sind in Deutschland Standard“, gab Oestmann den Gästen mit auf den Heimweg.

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