Volksbank Lüneburger Heide präsentiert Bilanzergebnisse 2015 / IT-Bereich mit Zukunft

„Beruhigend zufriedenstellende Entwicklung“

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Stellten die Bilanz vor: André Pannier, Gerd-Ulrich Cohrs und Claus Leopold (von links).

Soltau - Die Volksbank Lüneburger Heide hat im vergangenen Jahr ihre Bilanzsumme gesteigert, und zwar um über vier Prozent auf 2,76 Milliarden Euro. Vorstandsmitglied Gerd-Ulrich Cohrs stellte zusammen mit Regionaldirektor André Pannier aus Soltau und dem Leiter Vertriebsmanagement, Claus Leopold, die Bilanzergebnisse 2015 vor.

Pannier verdeutlichte, dass die Entwicklung der flächengroßen Volksbank im Bereich des Heidekreises einschließlich der Filiale Visselhövede eine ähnlich positive Richtung genommen hat wie im gesamten Geschäftsbereich. Trotz der weltweiten Krisen und dem anhaltenden Zinstief habe die Volksbank eine beruhigend zufriedenstellende Entwicklung genommen, so Cohrs.

„Unser Jahresüberschuss, wenn die Prüfer ihn so bestätigen, wird knapp unter dem des Vorjahres liegen“, erläutert der Vorstand. „Die Kunden- und Mitgliederzahlen entwickeln sich mit leicht steigender Tendenz.“

Wie in den Vorjahren soll, wenn der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung zustimmen, eine Dividende von sechs Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet werden – insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Aus dem Jahresergebnis könne das stabile Fundament weiter gestärkt werden. Bereits heute erfülle die Volksbank die künftigen Eigenkapitalanforderungen nach Basel III mit einer Kernkapitalquote von fast 17 Prozent deutlich, sagte Cohrs. 2015 sei weiterhin eine lebhafte Nachfrage nach Baufinanzierungen und gewerblichen Krediten verzeichnet worden. Dies sei sicherlich auch dem Zinstief geschuldet, erklärten die Geld-Experten.

Das Wertpapiergeschäft mit Mitgliedern und Kunden habe die Volksbank im vergangenen Jahr ebenfalls ausbauen können. „Angesichts der insgesamt positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und dem anhaltend niedrigen Zinsniveau engagierten sich die Anleger verstärkt in Investmentfonds“, berichtete Cohrs.

Erhöht nachgefragt worden seien regelmäßige Fondssparanlagen sowie Fondslösungen, die die Chancen mehrerer Anlageformen nutzen. „Erspartes allein aus den Zinserträgen zu verdoppeln, wie es früher üblich war, ist kaum mehr möglich“, sagte Cohrs. Hier gelte es, ganzheitliche Konzepte mit dem Kunden abzustimmen.

In diesem Sektor werde die Volksbank auch weiter dicht am Kunden bleiben. Dies sei ein Weg, um bei der derzeitigen Marktlage auch weiterhin Geld für die Bank zu verdienen.

Auf der Kostenseite und für mehr Effizienz habe es im Umfeld der Volksbank, bei Partnern, Fusionen gegeben. So hätten sich die DZ Bank und die WGZ Bank zu einem Zentralinstitut der Volksbanken in Deutschland zusammengeschlossen. Auch bei den IT-Dienstleistern der Volksbanken gab es einen Zusammenschluss zur neuen, großen und leistungsstarken Fiducia & GAD IT AG.

Die Volksbank Lüneburger Heide habe ihr Bankverfahren bereits entsprechend umgestellt. Diese Fusionen würden auch bei der künftigen Digitalisierung des Bankgeschäftes helfen, ist Vertriebsspezialist Leopold überzeugt. Die Volksbank Lüneburger Heide sei bestrebt, neben der direkten, aktiven Kundenberatung vor Ort, vor allem den jüngeren Kunden IT-Bankleistungen zur Verfügung zu stellen, denn dieser Bereich habe Zukunft, zeigte sich Leopold überzeugt.

„Wir nutzen die technischen Möglichkeiten zur Kommunikation mit dem Kunden und bieten ihm ein hohes Maß an Online-Sicherheit“, so Cohrs.

hf

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