Kollision von Zug und Auto endet glimpflich

Soltau - Weil ein Autofahrer an einem Bahnübergang die geschlossenen Halbschranken umfahren hat, ist es in Soltau zu einem Zusammenstoß mit einem erixx-Zug gekommen.

Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein und kam rund 200 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Der Zug prallte nur leicht gegen das Heck des Wagens, die 17 Bahnreisenden blieben unverletzt.

Während der Zug mit kleinen Schrammen seine Fahrt am Montag nach rund eineinhalb Stunden fortsetzen konnte, verschwand der Autofahrer sofort nach der Kollision - er beging Fahrerflucht. Am Abend erschien der 43-Jährige dann auf der Wache in Soltau und stellte sich. Die Polizei leitete Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein.
dpa

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