Oliver Schulze: „Posten des Ersten Kreisrates ist eine sehr reizvolle Aufgabe!“

Große Herausforderungen

Der neue Erste Kreisrat Oliver Schulze.
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Der neue Erste Kreisrat Oliver Schulze.

Soltau - Der Wechsel aus dem Landwirtschaftsministerium auf den Posten des Ersten Kreisrates im Heidekreis sei eine Herzensangelegenheit gewesen, sagt Oliver Schulze, seit 1. Dezember neuer Stellvertreter von Landrat Manfred Ostermann. Er sei zwar immer noch an manchen Tagen auf „Vorstellungstour“, aber so langsam blicke er nicht nur bei seinem neuen Aufgabenbereich durch, erzählt der 47-jährige Düshorner.

Der Unterschied zur Arbeit in Hannover sei schon beachtlich, so Oliver Schulze. „Der Wechsel zurück in den Heidekreis war eine echte Chance für mich“, sagt Schulze bei einem Gespräch über die ersten Eindrücke am neuen Arbeitsplatz im Soltauer Kreishaus. In Hannover habe er im Landwirtschaftsministerium, das auch für die Landesplanung (Raumordnungsplanung) zuständig ist, eine reine Verwaltungstätigkeit ausgeübt, eine Arbeit, die meist abgekoppelt von den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort gewesen sei.

„Als Erster Kreisrat ist man unmittelbar am Geschehen vor Ort, hat direkten Kontakt mit handelnden beziehungsweise betroffenen Personen“, erläutert Schulze. „Ich kann direkt an der Entwicklung des eigenen Heimatkreises mitwirken. Das ist eine reizvolle Aufgabe.“

Pläne, Vorhaben und Entwicklungen würden mit den beteiligten Kommunen und Personen direkt diskutiert, immer mit dem Ziel, den Landkreis voranzubringen. Und eines sei ihm bei seiner Vorstellungsreise durch die Kommunen im Heidekreis klarer als früher geworden: „Gute Entscheidungen gelingen nur durch gute Kommunikation, durch gute Zusammenarbeit aller Akteure.“ Dies gelte übrigens auch für seine neuen Mitarbeiter, speziell im Fachbereich neun, der seiner Leitung in Soltau unterstehe, ergänzt Schulze. Es freue ihn deshalb, dass er von den Mitarbeitern offen und mit Wohlwollen empfangen worden sei.

Auch zu den Kommunen, wolle er einen kurzen Draht pflegen. Dies sei notwendig, wenn man den Heidekreis und seine wirtschaftliche Entwicklung positiv gestalten wolle, denn der Landkreis stehe vor großen Herausforderungen.

Auch, wenn er ein durch Helma Spöring „gut bestelltes Feld“ vorgefunden habe, so nötigten ihm die kommenden Aufgaben großen Respekt ab, sagt Schulze. Mit den Themen Südlink, Y-Trasse und Alternativen, Breitband-Ausbau und Konversion nannte er nur die wichtigsten Zukunftsaufgaben. Speziell bei der Konversion werde sich seiner Meinung nach der Landkreis besonders einbringen müssen, um die Folgen des Truppenabzuges mit all seinen wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Kommunen, Landkreis sowie hiesige Bundes- und Landespolitiker müssten sich gemeinsam für die Region stark machen.

Nicht nur was die Zukunftsaufgaben anbelange, sei er sich mit Landrat Manfred Ostermann einig. „Wir wollen den Heidekreis zukunftsfest machen, und dazu muss die kommunale Familie gelebt werden.“ Denn ohne Mitwirkung der Kommunen und vieler weiterer Akteure gelinge dies nicht. Als Beispiel nannte er die gemeinsame Begleitung und Kommentierung des neuen Landesraumordnungsprogramms.

hf

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