In Bergen-Belsen

Internationales Jugendworkcamp: Interessanter Erfahrungsaustausch

Franziska Ohde (vorne l.), Dorothea Drinkmann (daneben) und Charly Braun (dahinter) mit Teilnehmern. Foto: DGB
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Franziska Ohde (vorne l.), Dorothea Drinkmann (daneben) und Charly Braun (dahinter) mit Teilnehmern.

Bergen-Belsen – Begeistert berichtete Dorothea Drinkmann vom Internationalen Jugendworkcamp Bergen-Belsen. Die Schülerin aus dem Heidekreis erzählte vom Lernen und Austausch mit 50 Jugendlichen aus zehn Ländern.

Gemeinsam mit anderen aus Südafrika, Israel und Osteuropa beschäftigte sie sich mit der Verbrechensgeschichte der Nazis und besuchte die entsprechenden Orte. „Kulturell zusammenzukommen und mitzubekommen, was die anderen über die jetzige Situation denken, das ist eine tolle Erfahrung“, kommentierte Drinkmann.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Verbrechen an den sowjetischen Kriegsgefangenen und damit, was mit Tätern nach 1945 geschah. Die Frage nach Schuld, wurde zur spannenden Diskussion, bestätigte Teamerin Franziska Ohde. Die Ahldenerin erklärte zum Workcamp-Konzept, dass es nicht allein um das Wissen über den Nationalsozialismus gehe, sondern darum, wie es heute aussehe und was das alles mit den Jugendlichen jetzt zu tun habe.

Aktive aus sozialen Bewegungen waren als „lebendige Bibliothek“ eingeladen. Viele Fragen und Diskussionen gab es an und mit Vertretern von Flüchtlingsrat, Behinderten und dem in Gewerkschaften und sozialen Bewegungen aktiven Charly Braun, Mitbegründer der Workcamps.

„Es war ein tolles Camp, ich empfehle es allen“, sagte Drinkmann zum Schluss und erhielt Zustimmung.

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