Kreispräventionsrat, GUV und LUK laden ein

Arbeitskreis „Schulwegsicherheit“ lädt zur Fachtagung

Soltau - Der Arbeitskreis „Schulwegsicherheit“ des Kreispräventionsrates Heidekreis lädt gemeinsam mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen für Montag, 22. Mai, zu einer Fachtagung mit dem Titel „Gemeinsam gehen – das Elterntaxi bleibt stehen“ ins Hotel Park Soltau ein. Als Referenten konnten Jens Leven sowie Verena Nölle, Initiatorin des Schulexpresses, und Dörte Lohrenz, Leiterin der Grundschule Bookholzberg in Ganderkesee, gewonnen werden. Gemeinsam mit Schulen, Elternvertretern und Schulträgern sollen erfolgreiche Lösungsansätze kennengelernt und möglichst umgesetzt werden.

Die Arbeitsgruppe „Schulwegsicherheit“ hat in einer Vorabbefragung der Grundschulen festgestellt, dass nach eigener Einschätzung an zahlreichen Schulen ein Problem mit dem Hol- und Bringverkehr besteht. Verbotswidriges Parken oder riskante Wendemanöver behindern der Pressemitteilung zufolge nicht nur andere Verkehrsteilnehmende, sondern gefährden die eigenen und andere Kinder.

Die Befragung wurde mit Unterstützung aller Schulträger im Heidekreis durchgeführt. Die Arbeitsgruppe konnte sich über eine gute Resonanz freuen. Von 27 staatlichen Schulen haben 21 an der Umfrage von Diplom-Ingenieur Jens Leven, Geschäftsführer des Büros für Forschung, Entwicklung und Evaluation Wuppertal und Autor des „Leitfadens Elterntaxi“, teilgenommen. Es zeigte sich, dass die Leitungen von sechs Schulen die Situation als großes Problem und weitere zehn als „eher großes Problem“ einschätzen.

Die Ergebnisse wurden den Schulträgern vorgestellt. Diese hinterfragten, warum der Arbeitskreis das Thema angeht, denn es gebe keine erhöhten Unfallzahlen. Zwei Aspekte wurden angeführt: Schätzten Eltern die Situation vor der Schule als gefährlich ein, entschieden sie sich häufiger, ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren. Durch mehr Autos entständen nicht zwangsläufig mehr Unfälle, aber es werde für alle stressiger und gefährlicher. Zudem sollte die Mobilitätsentwicklung des Kindes im Blick behalten werden. Die Schüler benötigten Erfahrungen, um sich sicher im Verkehr bewegen zu können. Außerdem gibt es noch viele andere Gründe, die Mobilität der Kinder zu fördern.

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