Heidekreis startete gestern Immunisierung / Freiwilligkeitsquote bei 95 Prozent

Die ersten 92 Menschen geimpft

Am Anfang standen Formalitäten, Datenerhebungen und Patienten-Informationen: Der Heidekreis hat mit der Corona-Impfung begonnen.
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Am Anfang standen Formalitäten, Datenerhebungen und Patienten-Informationen: Der Heidekreis hat mit der Corona-Impfung begonnen.

Heidekreis – Der Corona-Impfstart im Heidekreis verlief planmäßig. Das teilt die Kreisverwaltung im Anschluss an die ersten Maßnahmen am gestrigen Montag mit. Nachdem zunächst am vergangenen Sonnabend insgesamt exakt 975 Impfdosen geliefert wurden, startete am Montag ein mobiles Team des Impfzentrums, um die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Senioren-Heimes in Bad Fallingbostel zu impfen.

Von den dort Berechtigten hatten sich vorher rund 95 Prozent bereit erklärt, an der freiwilligen Impfung teilzunehmen. Die insgesamt 92 Personen in dieser Einrichtung sind gestern Anfangs-Immuniert worden. „Dort konnte die Impfung abgeschlossen werden“, heißt es aus dem Kreishaus. Der zweite Termin zum Aufbau des größtmöglichen Impfschutzes sei in 21 Tagen geplant.

Am heutigen Dienstag starte ein weiteres mobiles Team, sodass weitere Alten- und Pflegeheime im Nord- und Südkreis geimpft werden können.

Die Senioreneinrichtungen gehören zur ersten Kategorie der zu impfenden Personen. Diese Häuser wurden bis Mitte vergangener Woche informiert, arbeiten intensiv an den formalen Vorbereitungen und melden die zu impfenden Personen beim Impfzentrum an.

Auf dieser Basis wurden einer Notiz zufolge am vergangenen Dienstag die ersten 1000 Impfdosen beim Sozialministerium in Hannover bestellt. Gestern startete der Heidekreis zunächst mit einem mobilen Team, zu dem mindestens eine Ärztin oder ein Arzt, eine impfbefähigte Person und eine Verwaltungskraft gehören.

Der Heidekreis geht wie berichtet davon aus, dass zunächst im neuen Jahr wöchentlich 1000 weitere Impfdosen geliefert werden, die dann auch verimpft werden können. Alle Impfungen sind freiwillig. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Heime oder deren Betreuerinnen oder Betreuer müssen ihr Einverständnis schriftlich erklären. Vor der Impfung findet zudem noch das Anamnese-Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt statt, bei dem noch einmal geprüft wird, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind.

In einer Dokumentation würden alle Daten akribisch genau erfasst. 21 Tage nach der ersten Impfung findet dann der zweite Impftermin statt. Sieben Tage später genießen die geimpften Personen dann den vollkommenen Schutz gegen die Infektion mit dem Corona-Virus.

Dennoch könne auch nach der Impfung noch nicht auf das Tragen der Masken verzichtet werden. Ob die geimpften Personen das Virus noch weitergeben können, werde zurzeit wissenschaftlich geklärt.

Das Impfen im Impfzentrum des Heidekreises ist aufgrund des nur begrenzt zur Verfügung stehenden Impfstoffes derzeit noch nicht möglich. Sobald dazu Planungssicherheit bestehe, werde eine nächste Informationskampagne gestartet.

Magdalene Wiechers gehörte zu den ersten, die gestern in Bad Fallingbostel geimpft wurden.

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