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Deutscher Schützentag: Eine große Herausforderung für den KSV

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Von: Harald Röttjer

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Vier Männer und zwei Frauen in Schützenuniformen in einem Raum. Drei stehend, drei sitzend.
Ehrennadeln des Kreisschützenverbandes wurden an folgende Mitglieder verliehen (v.l.): Dr. Jonas Wussow (SSC Heidedreieck), Renate von Bestenbostel (SV Marklendorf), Jan Meyer (SV Nordkampen), Gitta Bünger (SV Hollige), Oliver Hannker (SV Hademstorf) und Volker Brüns (SV Vethem). © Röttjer

Auf der Delegiertentagung des Kreisschützenverbandes ging es in der Walsroder Stadthalle unter anderem um den Deutschen Schützentag, der Ende April 2023 im Heidekreis stattfinden wird. Eine große Herausforderung, für die die Planungen bereits auf Hochtouren laufen. Außerdem standen eine Reihe von Ehrungen an.

Walsrode – „Die Organisation für den 62. Deutschen Schützentag, der Ende April des kommenden Jahres im Heidekreis stattfindet, ist schon sehr weit fortgeschritten“, freute sich Thomas Kramer, Vorsitzender des Kreisschützenverbandes Fallingbostel, auf der Delegiertentagung in der Walsroder Stadthalle. Erstmals war 2018 ein Landkreis damit beauftragt worden, die im zweijährigen Rhythmus stattfindende Veranstaltung eines der größten Fachverbände des Sports zu organisieren.

„Das ist fast so wie die Ausrichtung von Olympischen Spielen“, hatte sich der damals noch amtierende Vorsitzende Hans-Heinrich „Heini“ Wussow über diese Nominierung gefreut.

Es werden 15000 bis 20000 Schützen und Gäste erwartet

Nicht nur für die beiden Schützenverbände im Heidekreis ist der Schützentag eine große Herausforderung, auch Tourismus und Gastronomie sind gefordert. So werden am Samstag zum Festumzug etwa 15 000 bis 20 000 Schützen und Gäste erwartet. Die Vorbereitungen gingen jetzt in die Feinabstimmung, hieß es.

Viele Jugendliche fieberten aber zunächst einmal dem Landesjugendzeltlager entgegen, das nach zweijähriger Pause vom 17. bis 30. Juli in und an der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel veranstaltet werde, hieß es von Thomas Kramer.

Kramer dankte seinen Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit, sie hätten hervorragende Arbeit geleistet, und mit gemeinsamer Kraft sei es gelungen, viele offene Stellen zu besetzen. Er sei stolz, so ein Team zu haben.

Kramer zeigte sich erfreut über die große Anzahl von Schießsportlern, die an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hätten. Geprägt worden sei das Jahr aber erneut von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen im sportlichen und geselligen Vereinsleben.

Neben einer Vielzahl an Ehrungen auch für 43 Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften standen Wahlen auf der Tagesordnung, über die zum Teil gestern berichtet wurde. Ansonsten wurden die Amtsinhaber bestätigt. rö

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