Die zehn Jahrgänge der Londy-Schule präsentieren Entwürfe für ein Logo

Zusammenhalt dargestellt

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Die Schülerband trug „Riptide“ und „Kartenhaus“ vor.

Rethem - Ein Gewusel und Gewimmel herrschte gestern in der Londy-Schule in Rethem, als sich zum ersten Mal alle Schüler, vom ersten bis zum zehnten Jahrgang, im Forum versammelten. Anlass war die Präsentation von Logo-Entwürfen für die aus Grund- und Oberschule zusammengelegte Einrichtung.

Die 460 Jungen und Mädchen fanden auf Stühlen und Matten Platz, einige mussten sich aber auch mit einem Stehplatz zufrieden geben.

Schulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer erklärte, dass alle Kinder und Jugendlichen ein eigenes Logo entworfen hätten. Anschließend seien die Klassensieger ermittelt worden. Danach hätten die Schüler innerhalb der einzelnen Jahrgänge den jeweiligen Favoriten ermittelt. Die zehn auf eine Leinwand projizierten Siegerentwürfe durfte nun die ganze Schule bewundern.

Vertreter der Jahrgänge stellten die Logos vor und erklärten, warum sie bestimmte Farben beziehungsweise Formen verwendet hatten. Besonders oft fanden sich Blau und Gelb, die Farben des Rethemer Wappens, sowie Grün und Blau von den bisherigen Schullogos. Der zweite und der dritte Jahrgang hatten sich für Motive mit Händen entschieden. Diese sollten Zusammenhalt symbolisieren, so die Erläuterung.

Die Fünftklässler hatten die Erde als Kreis dargestellt. Die Farbe Rot stehe für die Schule, Blau für die Aller und Grün für die ländliche Umgebung. Diese Zuordnung fand sich in einigen Entwürfen wieder.

Im Logo der siebten Klassen finden sich zwei Figuren – eine kleine und eine große. Die eine symbolisiere den Schulstart, die andere den Abschluss, so die Erläuterung. Nicht entscheiden konnten sich die Achtklässler, die zwei Entwürfe vorstellten.

Für Puzzleteile, die den Zusammenhalt aller Beteiligten, von Schülern bis hin zu Eltern, darstellen sollen, entschieden sich die neunten Klassen.

Organisiert worden war der ganze Wettbewerb von den Kunstlehrerinnen Kataryna Bultmann und Jella Jüttner.

Wie es weitergeht, erklärte die Schulleiterin: Aus den nun vorgestellten Entwürfen soll ein Fachmann mehrere Entwürfe für ein professionelles Logo erstellen. Die Ideen der Schüler sollen mit einfließen. „Ihr habt euch gute Gedanken gemacht“, lobte Steinhoff-Schäfer. Noch vor den Osterferien soll die Gesamtkonferenz dann die endgültige Entscheidung treffen.

Musikalisch begleitet wurde die Logo-Präsentation von der Mini-Bigband unter der Leitung von Peter Wilden und der Schülerband unter der Leitung von Guntram Rösner und Roland Wolter.

sal

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