Zehn Jahre Burghof Rethem / „Hier wurde auch ein Stück Zukunft gebaut“

Fröhliche Geburtstagsfeier

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Freude über ein neues Rednerpult: Peter Rabe (l.) und Werner Bergmann.

Rethem - Es war eines der spektakulärsten Projekte der Region: Am 16. Dezember 2005 wurde der neue Rethemer Burghof vom damaligen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen eröffnet. Schon einige Monate vorher war der Burghofverein gegründet worden, der seitdem dafür sorgt, dass sich das Gebäude auch mit Leben füllt. Am Sonntag gab es zum „Zehnjährigen“ eine fröhliche Geburtstagsfeier.

Dazu begrüßte Frank Leverenz, Bürgermeister und Vorsitzender des Burghofvereins, auch viele der damaligen politischen Entscheider. Unter anderen sah man Rainer Schmuck, damals erster hauptamtlicher Bürgermeister der Samtgemeinde, und den früheren Vertreter im Amt, Alexander von Seggern, heute Bürgermeister der Gemeinde Dörverden. Auch Wilhelm Steffens, der sich als Rethemer Stadtschreiber unermüdlich für ein neues Kulturzentrum eingesetzt hatte, wurde von Peter Rabe besonders begrüßt.

Der SPD-Politiker Rabe erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Burghofes. Nach jahrelangen Diskussionen und Planungen habe ein gemeinsamer Ratsbeschluss von CDU und SPD dafür gesorgt, dass die Sache ins Rollen gekommen sei. Mit einem großen Anteil vor allem an Landeszuschüssen war das Projekt mit einem Kostenaufwand von 3,4 Millionen Euro verwirklicht worden.

Helga Meyer (links), Gudrun Fischer-Santelmann und Frank Leverenz schneiden die Geburtstagstorte im Burghof an.

Mit Bordmitteln hätten die Rethemer das damals nicht geschafft, meinte CDU-Politiker Karl Dieter Oestmann, damals einer der wichtigen politischen Entscheider. Er erinnerte an das anfängliche Misstrauen in der Bevölkerung: „Es gab höchstens 15 Prozent Zustimmung im Ort.“ Heute sei – fast – jeder in Rethem stolz auf den Burghof. Von den vielen Helfern, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben, erwähnte Oestmann besonders Tischler Gerd Griesbach, der mit seinen Holzarbeiten der Stadt und ihren Bürgern ein besonderes Geschenk gemacht habe.

Leverenz nannte den Gästen noch einige Zahlen zur finanziellen Entwicklung des Kulturbetriebs: Im Jahr 2006 wurden rund 8700 Euro an Eintrittsgeldern eingenommen. 2011 ging die Zahl auf 3147 Euro zurück, aber inzwischen sieht es sehr viel besser aus: 2014 lag dieser Betrag bei fast 16000 Euro. Leverenz: „Eine sehr positive Entwicklung, die zeigt, dass der Burghof zu einer festen Größe geworden ist.“

Bevor die Geburtstagstorte angeschnitten und im Burggewölbe mit türkischen Spezialitäten gefeiert wurde, gab es eine Überraschung. Leverenz enthüllte ein neues Rednerpult, das von Werner Bergmann angefertigt worden war. Damit sei ein lang gehegter Wunsch von Peter Rabe in Erfüllung gegangen.

fra

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