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Wohlfühloase am Stöckener See

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Von: Christel Niemann

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Leute sitzen auf Deich.
Das fleißige Team der Landjugend Rethem. © Niemann, Christel

Die Landjugend Rethem startete einen Aufruf, und alle folgten. Am Ende eines langen Wochenende hat die Ortschaft Stöcken einen Strand mit allen Schikanen.

Stöcken – In der Ortschaft Stöcken wurden am vergangenen Wochenende neue, attraktive Anziehungspunkte geschaffen: Innerhalb von zweieinhalb Tagen haben insbesondere Mitglieder der Rethemer Landjugend mit beispielhaftem ehrenamtlichem Engagement rund um den kleinen See beim Stöckener Hof eine Wohlfühloase zum Relaxen für einheimische und auswärtige Besucher, kleine und große Gäste, geschaffen.

Ein kleiner Strand im Werden.
Seit dem Wochenende hat die Ortschaft Stöcken einen Strand. © Niemann

Sie haben 35 Tonnen Sand geschaufelt und geschleppt, damit einen kleinen Strand und Wege angelegt und aus Paletten und Holzbalken Outdoor-Sitzmöbel und Hochbeete gebaut. Sie haben Pflastersteine verlegt, Holz geschliffen und gestrichen und im Rahmen der Aktion mit vereinten Kräften auch die Grünanlagen rund um den Stöckener Hof aufgehübscht.

Bis zu 25 Mitglieder der Rethemer Landjugend und Freunde der Hauseigentümer Kristina Klessmann und Stefan Willuda waren am Wochenende angetreten und brachten das Außengelände des Stöckener Hofs wieder auf Vordermann.

Die Gründe, warum sich die jungen Frauen und Männer der Landjugend für die Teilnahme an der Aktion entschieden haben, waren alle ähnlich: „Wir wollten endlich mal wieder etwas Gemeinsames machen, uns für etwas Sinnvolles engagieren“, brachte die zweite Vorsitzende der Landjugend, Katharina Granz, die Motivation der Aktiven auf den Punkt. Sie war es auch, die im Vorfeld der Aktion den Kontakt zu den neuen Inhabern der Immobilie geknüpft hatte, nachdem sie durch das Internet von deren Plänen für die Belebung des Stöckener Hofs erfahren hatte. „Das Konzept hat mir gefallen“, sagte sie. Zudem sei es doch schön, anderen Menschen zu helfen, und eine klassische Win-win-Situation sei das Projekt letztlich auch. „Wir von der Landjugend wünschen uns einen Ort für unsere Treffen und für Aktivitäten, und auf dem Hof, der diesen Platz bietet, wird jede helfende Hand gebraucht.“ Denn das Ziel der neuen Eigentümer, mittelfristig in Stöcken eine Art Tagungs- und Begegnungszentrum zu schaffen, sei ehrgeizig und eine lobenswerte Zukunfts-Vision für die kleine Ortschaft und ihre Bewohner.

„Ich bin mit dem Verlauf der Aktion mehr als zufrieden“, sagte Willuda. Die Motivation der Helfer sei groß. „In Gemeinschaft laufen sie zu Höchstleistungen auf. Alle machen tatkräftig mit, jeder bringt sein Know-how und individuelle Fertigkeiten ein“, freute er sich.

Und nicht nur Landjugend und Freunde hatten die Ärmel aufkrempelt, auch ortsansässige Handwerker wie der Rethemer Tischlermeister Tino Kremer waren tatkräftig mit von der Partie, während beispielsweise die Firma Freqcon aus Rethem Paletten oder ortsansässige Landwirte und Privatpersonen Holz und schweres Gerät zur Verfügung gestellt hatten, um die Aktion zu unterstützen.

Der Abschluss wurde gebührend gefeiert, und am Sonntagabend konnten sich geladene Gäste von der großartigen Leistung der zahlreichen Helfer überzeugen. Zum offiziellen Schluss durften Kristina Klessmann und Stefan Willuda feststellen: „Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.“  nie

Frau schiebt volle Schiebkarre.
Johanna Bruns-Helberg mit einer Schiebkarre voll Sand. © Niemann, Christel

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