Rethems neue Homepage: Wie Webseiten gestaltet werden / „Das Bürgerbüro der Zukunft“

Wissenswertes über Header und Footer

Großes Bild, modernes Layout: So könnte die neue Rethemer Homepage nach dem Entwurf der Nienburger Firma Nolis aussehen. Zum Jahresende soll der Internetauftritt an den Start gehen. Repro/Foto: Fred Raczkowski
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Großes Bild, modernes Layout: So könnte die neue Rethemer Homepage nach dem Entwurf der Nienburger Firma Nolis aussehen. Zum Jahresende soll der Internetauftritt an den Start gehen. Repro/Foto: Fred Raczkowski

Rethem – Header, Footer und Eyecatcher: Mit ungewöhnlichen Begriffen hatten es die Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Samtgemeinde Rethem auf ihrer Sitzung im Burghof zu tun. Uwe Warneke, Geschäftsführer der Nienburger Nolis GmbH, stellte den Entwurf der neuen Homepage der Samtgemeinde vor, die voraussichtlich Ende des Jahres an den Start gehen soll.

Moderne Webseiten von Kommunen seien heute ein interaktives Medium, erklärte Warneke, dessen Firma Kommunen in ganz Deutschland betreut. Die Seiten würden heute zunehmend als Service-Plattform für die Kunden der Kommune, die Bürger nämlich, genutzt. Warneke: „Das ist das Bürgerbüro der Zukunft.“

Gerade die vergangenen Monate während der Corona-Krise hätten mehr als deutlich gezeigt, dass die Menschen diese interaktiven Seiten sehr gut annehmen. Warneke: „Die Zufriedenheit der Nutzer steht ganz oben.“ Zu modernen Internetseiten gehöre auch eine moderne Grafik, ein zeitgemäßes Layout. Und die sollten auf allen Geräten, PC, Smartphone oder Tablet optimal laufen.

Die Kommunen müssen bei der Gestaltung aber auch umfangreiche rechtliche Bestimmungen beachten. Daten müssten verschlüsselt werden, elektronische Bezahlung sollte möglich sein und schließlich wird von den Kommunen auch die Barrierefreiheit des Internetauftritts erwartet. Dazu gehören die Angebote von Lesehilfen oder etwa die Vorlese-Funktion für Texte.

Der „Eyecatcher“, das große Bild auf der Startseite, sei heute sozusagen das Standardlayout für moderne Websites, meinte Experte Warneke. Wichtig seien auch der „Header“, die Navigationsleiste oben auf der Seite und der „Footer“ unten auf der Seite, der zum Beispiel die rechtlichen Bestimmungen oder das Impressum enthält. Ganz wichtig sei in Zeiten von Google eine Suchfunktion. Ein „Mängelmelder“ könnte Bürger zudem anregen, per Klick auf Missstände hinzuweisen, die von der Gemeinde zu beseitigen seien.

Uwe Warneke stellte einige Entwürfe der künftigen Homepage vor, die bis zum Start aber noch geändert werden können. Das von den Nienburger Experten entworfene grafische Gerüst der künftigen Homepage muss nun aber erst mit Inhalten gefüllt werden. Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige: „Wir haben jetzt eine Struktur, aber Leben ist noch nicht drin.“

Bis zum Jahresende, so Voige, sollte der neue Rethemer Internetauftritt aber so mit Inhalten gefüllt sein, dass die Homepage an den Start gehen könnte. Ausschussvorsitzender Wolfgang Leseberg: „Bevor die Seite endgültig scharf geschaltet wird, sollte der Rat das Ergebnis aber noch einmal sehen und dann freigeben können.“ Und Annette Schütz ergänzte: „Lieber etwas länger warten als zu früh loslegen.“

Von Fred Raczkowski

Uwe Warneke gab einen Sachstandsbericht.

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