Rethemer Ortsgruppe plant Treffen und Aktivitäten

Wiederbelebung des Nabu

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Suchen noch Mitstreiter für die Nabu-Ortsgruppe Rethem: Dagmar Fischer, Wolfgang Welle und Bodo Heusohn (v.l.).

Rethem - Vor mehr als 20 Jahren gab es eine aktive Gruppe des damaligen Deutschen Bundes für Vogelschutz, heute Nabu, in Rethem. Das Engagement schlief im Laufe der Zeit ein und soll jetzt neu belebt werden.

Der Vogelschutzgruppe ist es zu verdanken, dass ein Wanderweg mit 18 Stationen rund um Rethem angelegt wurde. Hier gab es verschiedene Dinge zu bestaunen. Dazu wurde ein Faltblatt entworfen, das immer noch im Rathaus erhältlich ist.

Die starke und auch in finanzieller Hinsicht agile Truppe stellte einiges auf die Beine. Nicht zuletzt dank des emsigen Wortführers Rolf Ruwoldt. Er zog die Fäden und fand immer Mitstreiter, die bereit waren, anzupacken und ihre Freizeit zu opfern. Als Ruwoldt aus Rethem wegzog, fiel die Gruppe ziemlich schnell auseinander.

Noch existieren, zumindest auf dem Papier, 30 Nabu-Mitglieder, die auch Beitrag zahlen, aber ansonsten so gut wie keine Aktivität an den Tag legen. „Doch das sind eigentlich Karteileichen, sie helfen uns nicht viel weiter“, kommentiert ein kleines Häuflein Übriggebliebener. Ganz tot ist der Verein nicht. Im Frühjahr wurden drei zum Teil gut besuchte Exkursionen angeboten. Im Kirchturm und an der Londy-Schule brachten Mitglieder ein Nest für Turmfalken an und sie kümmern sich um Fledermäuse, besonders um deren Winterquartier in einem Ringofen in der alten Ziegelei. „Ein Platz, an dem die Temperaturen bei kältestem Wetter noch nie unter plus sechs Grad gesunken sind“, weiß Wolfgang Welle.

Er, Bodo Heusohn und Dagmar Fischer machten sich diese Woche, im Anschluss an eine Zusammenkunft im Lührschen Haus, auf den Weg nach Häuslingen, um sich dort über den Bestand und die Nistmöglichkeiten von und für Schleiereulen zu informieren. Bis zur nächsten größeren Aktion gehen noch ein paar Wochen ins Land. Es handelt sich um die Entkusselung der Heideflächen bei Lichtenhorst/Rethem Moor. Die Aktiven würden sich freuen, wenn sich wieder ein paar mehr Naturfreunde bereitfänden, mitzumachen.

Ab sofort treffen sich die Vereinsmitglieder jeden zweiten Dienstag im Monat, um 18 Uhr, im Lührschen Haus. Wer möchte, kann dazustoßen beziehungsweise sich bei Wolfgang Welle, Telefonnummer 0172/5146827, oder Dagmar Fischer, Telefonnummer 05165/2914333, melden.

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