Listen der Sozialdemokraten aufgestellt / Rücktritt von Peter Rabe und Dieter Moll

Viele junge Kandidaten

Diese Damen und Herren stellen sich am 11. September zur Wahl. Auf dem Foto fehlen Sünje Reinicke (Böhme) sowie Manfred Daube (Stadt und Samtgemeinde Rethem).

Rethem - Die SPD Rethem hat die Listen mit den Kandidatennamen für die Kommunalwahl am 11. September bekanntgegeben. Neben einigen bewährten Namen, darunter die Fraktionsvorsitzenden Annette Schütz und Wolfgang Leseberg, die sich in Stadt und Samtgemeinde auf den Plätzen eins und zwei finden, und Gert Jastremski, Platz eins für Böhme, gibt es diverse junge Menschen, die sich in der Kommunalpolitik engagieren möchten.

Ortsvereinsvorsitzender Jonas Wussow sagt, dass seine Partei eine sehr lange Vorbereitungszeit gehabt hätten. Bereits vor einem Jahr hätten sie begonnen, in verschiedenen Kreisen mögliche Kandidaten anzusprechen. Im Oktober hätten sie die Liste zusammengehabt. „Wir haben dann früh alle ins Boot geholt.“ Ziel sei es gewesen, alle von Anfang an mitzunehmen. Bei Treffen mit jeweils zwölf, 13 Leuten, hätten sie die jeweiligen Stärken und Vorlieben abgefragt und dann überlegt, wer wo am besten eingesetzt werden könnte. Es gehe darum, Verantwortung zu übertragen.

Mit Christian Sinn, Mareile Jahns und Stephanie Weber hätten sie junge Leute zwischen 30 und 35 für die ehrenamtliche Tätigkeit begeistern können. „Darüber bin ich sehr froh.“ Und er selbst sei mit seinen 27 Jahren nun nicht mehr mit deutlichem Abstand am jüngsten.

Mareile Jahns sei selbstständig tätig und wisse, was Engagement bedeute. Als Schwiegersohn von Werner Bergmann, BLT, kandidiere mit Christian Sinn ein Vertreter aus dem Kreise der Unternehmer für die SPD.

Altersbedingt scheide Peter Rabe aus. Nach einem politik- erfüllten Leben habe er im Vorfeld seinen Ausstieg angekündigt, so Wussow. Und auch Dieter Moll hatte schon zeitig erklärt, nicht erneut anzutreten. Seine Tätigkeit als Egra-Geschäftsführer koste ihn viel Zeit.

Viele der Bewerber hätten kein Parteibuch, sagte Wussow. Von den zehn Kandidaten für die Stadt seien es sechs, von den 15 für die Samtgemeinde zehn und in Böhme sei nur Gert Jastremski Parteimitglied.

„Ich habe das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind“, zeigt sich Wussow sicher. „Wir können optimistisch in den Wahlkampf hineingehen.“

Was die Bürgerliste für Häuslingen angehe, befinde sich unter den dort genannten Namen kein SPD-Ratsmitglied. Mit ihm habe es im übrigen kein Gespräch wegen einer gemeinsamen Liste gegeben. „Man kann nicht von einer Kooperation reden“, betont Wussow.

sal

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