Andrea Evers aus Rethem-Moor als Landfrauen-Kreisvorsitzende bestätigt

Videokonferenzen ersetzen Treffen nicht

Eine Frau steht vor einem Stall, in dem ein Kalb ist.
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Die wiedergewählte Chefin der Kreislandfrauen, Andrea Evers aus Rethem-Moor.

Rethem-Moor/Buchholz – Andrea Evers sitzt germe auf dem Trecker, um ihrem Mann Diethelm auf dem Feld zu helfen. Sie kann anpacken, wenn es um schwere landwirtschaftliche Arbeit geht. Sie ist eine „richtige“ Landfrau und führt das Team der Kreislandfrauen weiter als erste Vorsitzende an. Im Buchholzer Gasthaus Plesse bestätigten die Mitglieder sie nach acht Jahren Leitungstätigkeit einmütig für weitere vier Jahre im Amt.

1170 Mitglieder im Verband

„Ich bin sehr stolz auf meine Landfrauen“, sagt Andrea Evers im Rückblick auf die Jahreshauptversammlung. „Wir haben verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet, die Großartiges geleistet haben, aber wir haben unser Team auch verjüngen können.“ Rund 1 170 Mitglieder zähle der Verband heute, der die schroffen Klippen der Pandemie anscheinend gut überwunden habe und sogar mehr als 40 Neuzugänge verzeichne.

Verabschiedet wurden an diesem Nachmittag die beiden zweiten Vorsitzenden Annette Rump aus Norddrebber und Annemarie Timrott aus Rethem, die über viele Jahre ausgezeichnete Vorstandsarbeit geleistet hätten, ebenfalls Christel Rieck aus Fallingbostel und nach 21 Jahren Gerdi Hogrefe aus Walsrode.

Neue zweite Vorsitzende wurden Ute Thies aus Schwarmstedt und Rita Oestmann aus Rethem. Zur Schriftführerin wurde Kim Ahlden-Holste aus Fallingbostel gewählt, zur Rechnungsführerin Henrike Bremer aus Dorfmark. In den Vorstand wiedergewählt wurde auch Karin Langenhop.

In Corona-Zeiten zusammengehalten

„Es macht Spaß, mit diesem Team zu arbeiten“, sagt Andrea Evers. Man habe auch in Corona-Zeiten zusammengehalten, „und das hat uns allen gutgetan und geholfen.“

„Wir sind gut aufgestellt“, sagt Andrea Evers. Es sei allerdings auch schwierig gewesen, nach einer Zeit ohne jede Veranstaltung und Aktivität den Motor wieder anlaufen zu lassen, gab die Bäuerin aus Rethem-Moor zu. Videokonferenzen hätten einfach nicht ausgereicht, die Zeit ohne Schaden zu überbrücken. Es müsse jetzt wieder gemeinsame Treffen vor Ort geben.

„Eine Landfrau lernt niemals aus“

Dafür haben sich die Landfrauen etwas einfallen lassen, auch noch für das laufende Jahr. Unterstützt durch das Kreativzentrum des Bezirksverbandes und mit der neuen Beraterin bei der Landwirtschaftskammer für die Landfrauen, Frauke Geschenkorn, übten die Frauen intensiv mit digitalen Geräten. Videokonferenzen wurden immer wieder ausprobiert und verfeinert, um in Kontakt bleiben zu können. „Man blieb einfach irgendwie am Ball“, getreu dem Motto: „Eine Landfrau lernt niemals aus“.

Die Mitglieder werden wieder mehr zusammenfinden, ist sich die Vorsitzende sicher. Andrea Evers kündigte die Durchführung mehrerer Projekte an. So wird es am 7. September eine Veranstaltung für „Kleine Hände“ auf drei landwirtschaftlichen Betrieben in Groß Eilstorf geben. Dazu werden Kindergartenkinder eingeladen, die verschiedene Parcours bewältigen dürfen.  mü

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