Versammlung des Kulturrings Rethem

Ausgaben höher als die Einnahmen

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Margret Dannemann-Jarchow, Gerhard Zahmel, Marlies Bilawski, Christel Dietrich und Jürgen Köhnsen (v.r.).

Rethem - Es kommt nicht so häufig vor, dass der Rethemer Kulturring einen heimischen Autor präsentieren kann. Der Vereinsvorsitzende Gerhard Zahmel war deshalb froh, dass sich Klaus Jarchow aus Hedern, Autor des Krimis „Wut und Boden“ (wir berichteten) bereitgefunden hatte, aus seinem Erstlingswerk vorzulesen. Besonders interessant war das reichlich vorhandene Lokalkolorit. Nicht zu unrecht bezeichnete Gerhard Zahmel den Vortrag als „große Bereicherung einer ansonsten trockenen Mitgliederversammlung.“

In seinem Jahresrückblick wies der Vorsitzende auf eine leicht rückläufige Mitgliederzahl hin, was in erster Linie der Altersstruktur geschuldet sei. Die Mitglieder zeigten sich mit der Vorstandsarbeit und vor allem dem Veranstaltungsangebot durchaus zufrieden.

Zahmel berichtete nicht ohne Stolz, dass am Ausflug ins Kloster Corvey bei Höxter, kombiniert mit einem Besuch der Porzellan-Manufaktur Fürstenberg, 31 Personen teilgenommen hätten. Auch bei den übrigen Veranstaltungen, darunter das Neujahrskonzert in Bremen, Swing mit dem Glenn Miller Orchester, ein Theaterbesuch in Celle sowie des musikalisch-literarischen Nachmittags mit Oliver Theobald im Burghof oder einem Dia-Vortrag der Eheleute Jahn über einen Ausflug nach Malta sei erfreulicher Zuspruch zu verzeichnen gewesen.

Den Besuch des Neujahrskonzertes in der Bremer Glocke hat der Kulturring wegen der starken Resonanz für 2016 wieder ins Programm aufgenommen. Alle 32 Karten sind bereits vergriffen.

Im Angebot im kommenden Jahr sind außerdem eine Reise zu „Musica viva“ nach Bremen, und im Mai geht es ebenfalls in die Hansestadt, ins GOP. Dazwischen liegt eine Open-Air-Veranstaltung im Celler Schlosstheater.

Kassenführerin Marlies Bilawski berichtete von einem „noch“ satten Polster. Allerdings habe der Verein im vergangenen Jahr etwa 3000 Euro mehr ausgegeben als er Einnahmen verbucht habe. Auf Dauer könnten sie so nicht weitermachen. Das Defizit kommt vor allem dadurch zustande, dass der Kulturring die Anreise zu den Veranstaltungen übernimmt und die Mitglieder nur die Tickets bezahlen müssen.

Die nächste Mitgliederversammlung, möglichst wieder mit kulturellem Beitrag, soll am 25. November stattfinden.

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