Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenwahlingen / Stephan Besier befördert

Sorgen wegen sinkender Nachwuchszahlen

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Willi Sprengel, Stephan Besier, Wolfgang Meinecke und Jochen Bunke (von links).

Altenwahlingen - Es habe schon Jahre mit mehr Einsätzen gegeben, berichtete Ortsbrandmeister Willi Sprengel auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenwahlingen, doch langweilig werde es in Altenwahlingen nie.

Sie hätten einen Brandeinsatz an der Bushaltestelle in Kirchwahlingen und vier Einsätze wegen des Sturmes Ende Mai gehabt. 765 Dienststungen seien insgesamt geleistet worden. Vertreter aus Altenwahlingen seien bei Lehrgängen präsent gewesen und hätten mit den Nachbarwehren aus Klein Eilstorf und Böhme eine digitale Funkübung durchgeführt. Hinzu seien zahlreiche Einsätze und Hilfeleistungen zum Wohl der Allgemeinheit gekommen. Bei den Wettkämpfen auf Gemeinde- und Kreisebene seien sie natürlich mit von der Partie gewesen.

Andreas Herzog berichtete von einer regen Tätigkeit der Jugendlichen. Sie seien nach Hannover gefahren, um gegen Pegida zu demonstrieren, hätten sich mit der Handhabung von Feuerlöschern befasst und dreimal Altpapier gesammelt. Kopfschmerzen bereite allerdings die Überlegung, wie man mehr Kinder und Jugendliche für die Arbeit in der Feuerwehr begeistern könne. „Zurzeit sind wir noch neun“, berichtete Herzog, aber schon im kommenden Jahr werde diese Zahl auf sechs zurückgehen.

Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige, Ortsbürgermeister Gert Jastremski, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Volker Bostel und der stellvertretende Abschnittsleiter Dieter Fricke betonten noch einmal wie wichtig die Arbeit mit dem Nachwuchs sei und forderten auf, am Ball zu bleiben.

Stellvertretender Ortsbrandmeister bleibt Jochen Bunke, sein Bruder Hannes führt weiterhin die Kasse. „Einen verdienten Kameraden muss ich leider entlassen“, bedauerte Sprengel. Seit 1986 hatte Wolfgang Meinecke, ehemaliger Bürgermeister der Böhmer Einheitsgemeinde, in der Wehr gedient, jetzt zieht er sich auf das „Altenteil“ zurück. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurde Stephan Besier.

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