„Chaos in't Bestattungshuus“

„De vergnögte Speeldeel“: Viel Applaus als verdienter Lohn

+
Das „Gothic“-Pärchen sorgte für zahlreiche Lacher.

Häuslingen - Viel zum Lachen und zum Schmunzeln hatte das Publikum bei der aktuellen Inszenierung der „vergnögten Speeldeel“ aus Häuslingen, obwohl der Titel „Chaos in't Bestattungshuus“ eher ein Drama statt eine Komödie vermuten ließ. Am Wochenende ließ das Ensemble es gleich zweimal vor heimischer Kulisse auf dem Saal bei Meins so richtig krachen.

Mit großer Spielfreude und -witz begeisterten die Akteure bei den beiden ausverkauften Aufführungen das Publikum. Außerdem zündeten in etlichen Szenen Gestik und Mimik zusätzliche Lachsalven, für die Gäste ein „Zwerchfelltraining“.

Unter der Regie von Telse Blank hatten die Akteure die von Winnie Abel geschriebene Komödie einstudiert und die ihnen zugedachten Rollen überzeugend verinnerlicht.

Der Auslöser für die spektakulären Ereignisse im „Bestattungshuus“ und das daraus folgende Chaos ist der Wunsch eines unglücklich verheirateten Fabrikanten (Lars Grote), mit einer Beerdigung sein Ableben vorzutäuschen und dann weit weg mit seiner Geliebten ein neues Leben anzufangen. Trotz größerer Bedenken lässt sich das Bestatter-Ehepaar (Astrid Meyer und Uwe Ohlmeier) schließlich auf diesen gut bezahlten Deal ein, zumal der „Kuckuckskleber“ (Ulrich Plenge) ein Dauergast im Haus ist und versucht, Forderungen einzutreiben.

Der Bestatter ist in den Plan des Fabrikanten eingeweiht.

Nur der unterwürfige Mitarbeiter des Fabrikanten (Frank Schumacher) ist in den Plan eingeweiht, während seine mehr oder weniger trauernde Witwe (Ingrid Ohlmeier) die Beerdigung vorbereitet. An der „Bahre“ weinen gleich zwei Geliebte (Michaela Rampp und Nicole Ahlden). Schließlich ist da noch der Sohn des Bestatter-Ehepaares, der von Nils Ohlmeier gespielt wird. Anstatt seinem Vater zu helfen, ist der „Grufti“ lieber mit seiner Freundin (Melanie Wölke) zusammen, die ebenfalls zur „Gothic-Szene“ gehört.

Viel Beifall auf offener Szene sowie der lang anhaltende Applaus des Publikums nach den Aufführungen war der verdiente Lohn für die vielen Mühen der Akteure. Sie hatten sich in ihrer Freizeit mit der Einstudierung beschäftigt, um ihren Mitbürgern ein paar vergnügte Stunden zu bereiten. Der Beifall galt auch der Souffleuse Andrea Wieters, die konzentriert den Dialogen der Akteure zuhörte. Unterstützt wurde das Ensemble von etlichen Helfern, die sich tatkräftig am Aufbau und der Gestaltung des Bühnenbildes beteiligt hatten.

Wie schon in den vergangenen Jahren geht es auf Tournee. Im Sportlerheim in Hämelhausen gastiert die „Speeldeel“ am Freitag, 2. März, um 20 Uhr, am Sonnabend, 3. März, um 14.30 Uhr, und am Sonntag, 4. März, um 9 Uhr, zum Frühstückstheater. Informationen über noch erhältliche Eintrittskarten bei Frank Schumacher, Telefon 04254/2854.

Am Wochenende darauf ist Hassel das Ziel der „Speeldeel“: Im Dorfgemeinschaftshaus tritt das Ensemble am Freitag, 9. März, 20 Uhr, und am Sonntag, 11. März, 9 Uhr, zum Frühstückstheater auf, hier erteilt Ulrich Plenge, Telefonnummer 04254/2576, die Infos.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

USA schieben früheren Nazi-Kollaborateur nach Deutschland ab

USA schieben früheren Nazi-Kollaborateur nach Deutschland ab

Rückkehr der "Siedler" und "Desperados"

Rückkehr der "Siedler" und "Desperados"

Sonne, Strand und Meer: Beliebte Strandhotels auf Mallorca

Sonne, Strand und Meer: Beliebte Strandhotels auf Mallorca

Kindergartenfest Bücken

Kindergartenfest Bücken

Meistgelesene Artikel

Super Stimmung beim Rethemer Beachvolleyballturnier mit 70 Spielern

Super Stimmung beim Rethemer Beachvolleyballturnier mit 70 Spielern

„Über Zäune schauen“

„Über Zäune schauen“

Beitritt zum Netzwerk Energieeffizienz bejaht

Beitritt zum Netzwerk Energieeffizienz bejaht

Flächenbrand in Schwarmstedt 

Flächenbrand in Schwarmstedt 

Kommentare