Ein unmoralisches Szenario

„De vergnögde Speeldeel“ Häuslingen spielt „Chaos in’t Bestattungshuus“

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Der gar nicht so tote Fabrikant möchte ein neues und sorgenfreies Leben beginnen. 

Häuslingen - „Eine rasante, schwarze Komödie mit urkomischen Charakteren“, so umschreibt der Theaterverlag das „Chaos in´t Bestattungshuus“, einen Schwank in drei Akten von Winnie Abel in der plattdeutschen Übersetzung von Heino Buerhoop. Die Häuslinger Theatergruppe „De vergnögde Speeldeel“ studiert diese Komödie derzeit ein. Nach den beiden Aufführungen in Häuslingen am Sonnabend, 24., und Sonntag, 25. Februar, wollen die Schauspieler noch das Publikum in Hämelhausen und in Hassel mit der Inszenierung begeistern.

Im Mittelpunkt der leicht skurrilen Handlung steht ein chronisch pessimistischer Bestatter, der mit seiner Firma in argen finanziellen Problemen steckt. Ohne viel zu überlegen, lässt er sich auf ein unmoralisches Angebot ein: Für einen Fabrikanten inszeniert er dessen Beerdigung – nur ist dieser gar nicht tot. Der Lebemann möchte auf diese Weise von seiner reichen und verbitterten Ehefrau loskommen und mit einer Menge Geld ein neues und sorgenfreies Leben anfangen.

Bei diesem unmoralischen Szenario hilft dem Fabrikanten dessen unterwürfiger Mitarbeiter, der allerdings nicht verhindern kann, dass der Plan seines Chefs in einem grandiosen Chaos endet. Dabei spielen einige Geliebte des Fabrikanten eine Rolle, die sich am Sarg ausweinen wollen. Außerdem taucht ein Gerichtsvollzieher auf, der von der Ehefrau des Bestatters mit „flüssiger, geistiger Nahrung“ ruhiggestellt wird. Es bahnt sich schließlich eine Liaison zwischen dem Mitarbeiter des Chefs mit dessen Favoritin aus den Reihen der Geliebten an.

Den Part des Bestatters gibt Uwe Ohlmeier, in der Rolle seiner lebenslustigen Gattin ist Astrid Meyer zu sehen und Nils Ohlmeier steht als beider Grufti-Sohn auf der Bühne. Als „lebende Leiche“ ist Lars Grote zu sehen und dessen von der Ehe enttäuschte Gattin spielt Ingrid Ohlmeier. Den unterwürfigen Mitarbeiter des Fabrikanten gibt Frank Schumacher, während Michaela Rampp und Nicole Ahlden als Geliebte am Sarg weinen. Schließlich ist da noch der Gerichtsvollzieher (Ulrich Plenge) und die Grufti-Freundin des Sohns (Melanie Wölke). Als Souffleuse agiert Andrea Wieters. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Telse Blank.

Die Premiere der Inszenierung ist am Samstag, 24. Februar, im Gasthaus Meins in Groß Häuslingen, der Vorhang hebt sich um 20 Uhr. Am nächsten Tag, 25. Februar, ist der Blick auf die Bühne ab 14.30 Uhr frei.

Zu drei Aufführungen im Sportlerheim in Hämelhausen gastiert die „Speeldeel“ am Freitag, 2. März, um 20 Uhr, am Sonnabend, 3. März, um 14.30 Uhr, und am Sonntag, 4. März, um 9 Uhr, zum beliebten Frühstückstheater.

Das Wochenende darauf wird die „Speeldeel“ zweimal in Hassel im Dorfgemeinschaftshaus auftreten: am Freitag, 9. März, 20 Uhr, und am Sonntag, 11. März, 9 Uhr, zum Frühstückstheater. Die Premiere in Häuslingen ist ausverkauft. Karten für den 25. Februar gibt es bei Ingrid Ohlmeier, Telefon 05165/472. Den Vorverkauf für Hämelhausen übernimmt Frank Schumacher, Telefon 04254/2854, für Hassel Ulrich Plenge, Telefon 04254/2576. - rö

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