Maxim Kowalew Don Kosaken am Sonntag in Kirchwahlingen

Unvergängliche Lieder

Die Maxim Kowalew Don Kosaken singen am Sonntag in der Kirchwahlinger Kirche Zum Heiligen Kreuz.

Kirchwahlingen - Die Maxim Kowalew Don Kosaken sind am Sonntag, 22. Mai, in der Kirchwahlinger Kirche Zum Heiligen Kreuz zu Gast. Um 14 Uhr beginnt das Konzert, bei dem der Chor neben russisch-orthodoxen Kirchengesängen auch Volksweisen und Balladen singen wird. Dabei fehlen auch Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“ oder „Marusja“ nicht.

Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre, zeichne sich das Ensemble durch seine Disziplin aus, die es dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken habe, heißt es in einer Pressemitteilung. Chorgesang und Soli erfolgten in stetem Wechsel und beindruckten mit der Tiefe der Bässe, dem tragenden Chor, Bariton und den Spitzen der Tenöre.

Kowalew, in Danzig geboren, wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Maxim bereits im frühen Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht erhielt.

Die russisches Abstammung des Vaters und die deutsche Herkunft der Mutter weckten Maxims Interesse an den beiden Kulturen. Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken.

Schon früh habe Maxim Kowalew beschlossen, Musik zu studieren und eine klassische Gesangsausbildung zu absolvieren. Nach dem Abschluss des Studiums an der Musikhochschule in Danzig und diversen Opern-Engagements widmete er sich mehr und mehr der Arbeit in Chören und Volksmusikensembles. „Nach vielen internationalen Erfahrungen machte er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus dem sich später die Maxim Kowalew Don Kosaken herauskristallisierten“, so die Veranstalter.

Bis heute sehe Maxim Kowalew es als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerate. Dabei sei es ihm wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Karten zum Stückpreis von 18 Euro gibt es im Vorverkauf: im Rethemer Kirchenbüro, Kirchplatz 2, Telefon 05165/913000, und in der Knips- und Kritzelkiste, Lange Straße 30, Telefon 05165/2265.

Außerdem verlost die Verdener Aller-Zeitung dreimal zwei Freikarten. Einfach heute bis 15 Uhr eine E-Mail mit dem Stichwort „Kosaken“ an gewinnspiel-verden@kreiszeitung.de schicken.

Die Gewinner werden wiederum per E-Mail benachrichtigt und die Eintrittskarten dann an der Tageskasse hinterlegt.

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