Schleichweg über Kirchwahlingen stark genutzt

Vollsperrung der B209 bei Rethem: Umleitung weg, Straßenrand kaputt

Eine tiefe Pfütze am Rande einer Straße.
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Bis zu 20 Zentimeter tief: Die Seenlandschaft an der Straße von Rethem nach Kirchwahlingen.

Eigentlich ist sie ein besserer Radweg, vielleicht noch ein Anliegerweg, die Verbindung von Altenwahlingen über Kirchwahlingen zur Rethemer Brücke. Während der Vollsperrung der B209 entwickelte sich die frisch asphaltierte Route allerdings zum Schleichweg – mit gravierenden Folgen.

Rethem – Mächtige Krater klaffen am Fahrbahnrand. Für Radler, ausgerechnet für sie, lauern Gefahren. Eigentlich sollten Autofahrer während der Arbeiten an der B209 eine weite Umleitung über Hodenhagen nutzen. Das war vielen zu weit. Entgegen kam ihnen die Beschilderung kurz hinter der Allerbrücke in Richtung Fähre, die als verwirrend eingestuft werden kann. Wer nach Kirchwahlingen fahren wollte, durfte das: „Frei für Anlieger“, galt einem Schild zufolge. Damit konnten eigentlich nur die Kirchwahlinger gemeint sein. Dumm nur ein weiteres Schild: Frei für Linienverkehr. Von den meisten Verkehrsteilnehmern wurde der Teil mit der gesperrten Durchfahrt einfach ignoriert. Sie verließen sich auf den zweiten Teil: Wo ein Bus durchkommt, ist auch Platz für ein anderes Fahrzeug.

Strecke nahe der B209 befahren wie wohl nie zuvor

Jedenfalls erlebte die Strecke zwischen der B209 und der L159 ein Verkehrsaufkommen, wie es seinesgleichen auf dieser Strecke noch nicht gegeben hat. Darauf deuten die Spuren am Seitenstreifen hin, der sowohl zwischen Kirch- und Altenwahlingen als auch auf dem Abschnitt von Kirchwahlingen zur B209 arg gelitten hat.

Dabei ist der erste Kilometer zwischen Kirch- und Altenwahlingen erst kürzlich saniert worden, allerdings recht oberflächlich – reines Flickwerk. Die Strecke von Kirchwahlingen zur Allerbrücke ist glücklicherweise etwas breiter, doch wenn man da als Radfahrer auf den Seitenstreifen muss, dann fangen die Probleme an. Von der Fahrbahndecke bis zum Grunde des „Teiches“, also der Pfütze an besonders ausgefahrenen Stellen, betrug gut 20 Zentimeter. Wer solch eine Stelle erwischte, ohne mit einem solchen Höhenunterschied zu rechnen, tat gut daran, einen Schutzhelm und Knieschoner zu tragen.

Anwohner regen jetzt eine besonsere Initiative an: Interessant wäre es, zu erfahren, wie viele Verwarnungen es in diesem Bereich während der vergangenen Woche gegeben hat.  

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