1. Startseite
  2. Lokales
  3. Heidekreis
  4. Rethem (Aller)

Rethem: Turnhallensanierung für 1,2 Millionen Euro

Erstellt:

Von: Klaus Müller

Kommentare

Rotes Backsteingebäude, davor Bäume und geparkte Autos.
In diesem Bereich der Schule befindet sich die Turnhalle. Sie müsste mit einem Kostenaufwand von rund 1,2 bis 1,5 Millionen Euro saniert werden. © Müller

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten der Londy-Schule sollen im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Das teilte Verwaltungschef Björn Symank im zuständigen Ausschuss mit.

Rethem – Erfreuliches hatte Samtgemeindebürgermeister Björn Symank in der Sitzung des Schulausschusses der Samtgemeinde Rethem mitzuteilen. Es werde im kommenden Jahr mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten der beiden Schulen weitergehen, Die gesamte Elektrik müsse überholt werden, der Brandschutz in den Schulen den augenblicklichen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Die Turnhalle der Grundschule werde mit einem Kostenaufwand von 1,2 bis 1,5 Millionen Euro saniert werden. Sie sei, wie später die Grundschulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer in ihrem Bericht unterstrich, eines der Herzstücke des Schulbetriebes. „Wir brauchen diese Halle sehr, sie ist an jedem Tag ausgelastet, auch nachmittags.“ Neben Schulveranstaltungen nutzten auch Vereine und Verbände die in die Londy-Schule integrierte Halle.

Der Bürgermeister hatte in Frage gestellt, ob man sich künftig in Rethem zwei Sporthallen leisten könne. Darüber werde man noch sprechen müssen.

Ab 2025/2026 kommt auf Rethem die verpflichtende Ganztagsschule zu. Das bedeutet, dass es räumliche Veränderungen geben muss. „Wir werden uns darauf einstellen und entsprechend planen müssen“, sagte Symank. Es gebe in diesem Zusammenhang Überlegungen, die beiden bestehenden Mensen (von Oberschule und Grundschule) zusammenzulegen. Die Nachfrage nach einer gesetzlich angeordneten Ganztagsschule sei nach wie vor groß. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler nehmen bereits heute das Angebot der offenen Ganztagsschule in Rethem an.

Ausschuss-Vorsitzender Frank Leverenz hob in der Sitzung die Bedeutung des Schulstandortes Rethem hervor. „Wir haben viel dafür geleistet.“ Und verband damit ein Lob des Rates an das Kollegium der Grundschule.

Sandra Steinhoff-Schäfer sprach von einem stabilen Unterricht in den Klassen, wobei es seitens der Schulleitung bereits Überlegungen gebe, die dritten Klassen zu teilen, weil „wir einen immer besseren Zulauf, auch durch neue Bürgerinnen und Bürger in der Stadt erhalten.“ Sie sehe allerdings das Problem fehlender Fachkräfte auf die Schule zukommen. „Wir benötigen unbedingt neue Lehrerinnen und Lehrer, die uns im Unterricht unterstützen.“

Im Bereich der Digitalisierung arbeite die Schule mit dem IT-Team des Landkreises hervorragend zusammen. Für den sehr gut angenommenen Computer-Raum seien eine Reihe von Anschaffungen gemacht worden. Hier sei die Schule gut aufgestellt. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Der Schwimm-Unterricht für die Drittklässler könne fortgeführt werden, berichtete die Schulleiterin. Da das Hallenbad in Bad Fallingbostel geschlossen wurde, gehe es jetzt nach Walsrode. „Wir sind dort sehr zufrieden, auch wenn es dort etwas eng ist.“ Aber schließlich sei es das Ziel, dass wieder möglichst viele Kinder der Schule ihr Seepferdchen machten.

Symank teilte mit, dass es kreisweit Überlegungen gebe, ab 1. Oktober die Raumtemperaturen auf 15 Grad zu senken. „Die Kinder bewegen sich ja dort.“ Abschließend sei noch keine Entscheidung gefallen, so Symank.

In einer Arbeitsgruppe werde zudem nachgedacht, wo im öffentlichen Bereich der Stadt Strom eingespart werden könne. „Insgesamt wird uns der Stromverbrauch für alle Gemeinden der Samtgemeinde im kommenden Jahr eine Dreiviertel Million Euro mehr kosten.“

Auch interessant

Kommentare