Touristisches Highlight: Böhmetaler Kleinbahn fährt zwischen Hollige und Altenboitzen

„Wilde Erika“ schnauft durch die Heide

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Offizielle Streckenfreigabe durch (v.l.) den stellvertretenden Landrat Holger Stolz, Bürgermeisterin Helma Spöring und Ortsvorsteher Stephan Rengstorf.

Altenboitzen - Der südliche Heidekreis hat ein neues touristische Highlight im Angebot. Dank der Arbeit und der Beharrlichkeit der Böhmetaler Eisenbahnfreunde, schnaufen ab sofort zu bestimmten Fahrzeiten die „Wilde Erika“ oder aber „Wilhelm“ durch die liebliche Landschaft zwischen den Bahnstationen Hollige-West und Altenboitzen Bahnhof, mit Zwischenstopp in Altenboitzen-Ost.

Viele Hindernisse, so der Vereinsvorstand Carsten Recht nach der Eröffnungsfahrt der neuen Kleinbahnstrecke, hätten beseitigt werden müssen, ehe man nun am Ziel angekommen sei, dem behördlich erlaubten Betrieb der Kleinbahn. Da sei der Umbau der Gleise das geringere Problem gewesen.

Am Pfingstmontag, um 10.45 Uhr, war es dann an der neuen Bahnstation Hollige-West soweit. Ein Pfiff von Zugführer Carsten Recht, und der Lokführer setzte die „Wilde Erika“, eine restaurierte alte Kleinbahnlok mit Dieselantrieb, in Bewegung. Mit dabei als erste Gäste einige Walsroder, Holliger und Altenboitzer Bürger sowie der stellvertretende Landrat Holger Stolz. Bürgermeisterin Helma Spöring erwartete den ersten Zug der Kleinbahn dann in Altenboitzen-Ost. Dort begrüßten unter anderem Ortsvorsteher Stephan Rengstorf und Henning Rohde, stellvertretender Geschäftsführer der Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE), die Fahrgäste. Die VWE ist die vorherige Besitzerin des Streckenabschnitts.

Rengstorf sowie die Walsroder Bürgermeisterin Spöring erinnerten an den Weg der Eisenbahnfreunde, über den Erwerb der historischen Lokomotiven, der Waggons und des Streckenabschnittes, aber auch an den Umbau und die vielen Hindernisse.

Der Ortsvorsteher und die Bürgermeisterin dankten den Eisenbahnfreunden für ihren Mut und ihre Beharrlichkeit. Nun gebe es eine neues, ganz einmaliges touristisches Angebot für Walsrode und umzu, meinte Helma Spöring. Stadt, Stadtmarketing und Touristiker müssten jetzt helfen, den Draisinenbetrieb sowie das neue Kleinbahnangebot zu vermarkten, damit es in Zukunft ein Erfolg werde.

Weitere Informationen über die Böhmetalbahn, die Fahrpläne und die Draisinen findet man unter www.boehmetalbahn.de.

hf

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