Businessfrühstück / 600-Euro-Spende an SV Viktoria Rethem / „Recken“ zu Gast

BLT testet modernste Lasertechnologie

Werner Bergmann lässt Quarzsand, der beim Wasserstrahlschneiden verwendet wird, in Rúnar Kárasons Hand rieseln.

Rethem - Über eine Spende in Höhe von 600 Euro darf sich der SV Viktoria Rethem freuen. Jens Panning, Fußballtrainer der 1. Herren, und Organisator Holger Rüpke nahmen den symbolischen Scheck der Firma Bergmann Laser Technik (BLT) von Geschäftsführer Werner Bergmann im Rahmen eines Businessfrühstücks entgegen. Für jeden erzielten Heim-Siebenmeter des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf hätten sie zehn Euro gegeben und dann aufgerundet, erläuterte Christian Sinn, zuständig für Verkauf und Personal. Er lobte vor allem die gute Integrationsarbeit des Vereins. Rüpke bedankte sich und sagte, dass sie das Geld im Sinne des Spenders einsetzen würden.

Er und Bergmann seien handballaffin, verriet Sinn. Das zeigte sich auch am Besuch von Eike Korsen, Marketingchef des Bundesligisten, und des dort unter Vertrag stehenden isländischen Nationalspielers Rúnar Kárason.

Im Mittelpunkt des Treffens standen das Knüpfen von Kontakten, vielfältige Informationen und ein Einblick in modernste Technologien.

Korsen hielt einen kurzen Vortrag über die Herausforderungen als Unternehmen im Handballsport. BLT sei Regionalpartner des TSV. „Wir möchten uns in der Kernregion mit BLT als Führungsspieler weiterentwickeln.“

Der Verein habe eine klare sportliche Vision, sagte Korsen. Die „Recken“ kämen ursprünglich aus Burgdorf, mittlerweile gehöre aber die gesamte Metropolregion Hannover zum Einzugsbereich. 2009 sei Hannover-Burgdorf in die erste Liga aufgestiegen, 2013/14 habe die Mannschaft am Europapokal teilgenommen. „Wir wollen jetzt den nächsten Entwicklungsschritt machen.“ Und dazu gehöre ein entsprechender Etat, der umso größer sei, je weiter man nach oben in der Tabelle schaue. „Wir sind wirtschaftlich unterdurchschnittlich unterwegs“, so Korsen. 70 Prozent der Einnähmen kämen aus dem Sponsoring, 20 bis 30 Prozent aus dem Ticketverkauf. Merchandising spiele keine Rolle, anders als im Fußball. Deshalb sei es wichtig, den Kontakt zu den Zuschauern zu pflegen. Es gelte, sich zu präsentieren.

Christian Sinn interviewte den 28-jährigen Rúnar Kárason, der verriet, dass er aus seinem Elternhaus in Island nach Deutschland gezogen sei, um in der Handball-Bundesliga zu spielen und mit dem Sport Geld zu verdienen. Das sei in seiner Heimat nicht möglich.

Jörg Zechel von der Schweizer Firma Bystronic informierte über Entwicklungen im Bereich Lasertechnologie. Grundsätzlich gehe der Trend zu schnelleren und energieeffizienteren Produkten. BLT erhalte in etwa drei Wochen einen Faserlaser mit acht Kilowatt Leistung als eins von drei Testgeräten überhaupt. „Das ist die leistungsstärkste Maschine, die Bystronic je gebaut hat“, verriet Zechel. Ziel sei es, den Laser im Oktober auf der Euroblech offiziell vorzustellen. Mit Stolz sagte Sinn, dass es ein Privileg sei, eine neue Maschine testen zu dürfen. Bystronic baue auf ihr Know-how und ihre Verlässlichkeit.

Ein Betriebsrundgang in mehreren Gruppen beendete die Veranstaltung. Von der Arbeitsvorbereitung über die Laser im Einsatz, Abkantgeräte bis hin zum Verpacken gab es für die Besucher viel zu sehen. Wichtig sei, sich nicht in eine Abhängigkeit von wenigen großen Auftraggebern zu begeben, betonte Bergmann. Grundsätzlich veränderten sich die Ansprüche. Wo die Kunden früher nur den Laserzuschnitt benötigt hätten, werde jetzt zunehmend die Weiterverarbeitung, zum Beispiel Fräsen oder Bohren, verlangt. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Maschinen. Wenn man im Wettbewerb bestehen will, muss man technisch weit vorne sein.“ - sal

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