Sydney Ellis zieht Burghof-Besucher mit Leichtigkeit in ihren Bann

Sichtbarer Spaß an der Musik

Der Burghof war rappelvoll, die Stimmung sehr gut.
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Der Burghof war rappelvoll, die Stimmung sehr gut.

Rethem - Nickende Köpfe, wippende Füße und klatschende Hände der begeisterten Besucher sah man bei einem Konzert, das sich rundum gelohnt hat: Sydney Ellis erfreute ihre Zuhörer im rappelvollen Burghof Rethem.

Sydney Ellis wurde 1947 in West Virginia (USA) geboren. Sie hat sich inzwischen zu einer der beliebtesten Blues-, Jazz- und Gospelsängerinnen in Europa entwickelt. Begeistern tut vor allem ihr unverwechselbarer Blues- und Soul-Sound, den sie in Lieder legt, die von mehr als 40 verschiedenen Künstlern wie Bessie Smith, Louis Armstrong und Nat King Cole stammen. In der Zeit von 1994 bis heute brachte sie fünf CDs heraus.

Nach der Begrüßung durch das Burghofvorstandsmitglied Peter Rabe begrüßte auch die Künstlerin, die seit gut einem Jahr in Visselhövede lebt und sich dort nach eigener Aussage sehr wohl fühlt, die Besucher mit einem lockeren „Happy New Year“.

Dann legte sie gleich schwungvoll los. Schon nach ihrem ersten Song „Summertime“, den sie volltönend und kraftvoll vortrug, war der berühmte Funke bereits übergesprungen. Sie hatte das Publikum auf ihrer Seite und erntete begeisterten Beifall. Temperamentvoll kam das zweite Stück „September in the Rain“ rüber. Und so blieb es auch den ganzen Abend. Kaum dass die Sängerin einmal stillstand. Ihrem ständigen Lächeln im Gesicht konnte man ansehen, welche Freude ihr die Musik macht.

Beifall mitten im Song gab es für Ellis bei „Trouble in mind“, das sie sehr rockig sang. Schon nach kurzer Zeit hielt es eine Besucherin nicht mehr auf ihrem Platz und sie tanzte begeistert neben der Bühne. Aber auch leider vor der Bühne, sodass sie einigen Besuchern, denen das nicht so gut gefiel, die Sicht nahm. „Es ist ja schließlich keine Helene-Fischer- Show“, so eine Besucherin.

Bevor es in die Pause ging, folgten mit „Pennies from heaven“ und „What is a whisper“ weitere Ohrwürmer. Sehr gut kam auch ihre Eigenkomposition „I am overjoyed“ an. Nach der Pause ging es bis zum Schluss schwungvoll weiter.

Einen großen Anteil am Erfolg des Abends hatte auch ihre Band, der Ellis zwischendurch immer wieder dankte. Ralf Liebelt begeisterte am Keyboard, Roland Weber spielte mal einfühlsam, dann wieder treibend das Schlagzeug und Bassgitarrist Doc Ellis, der Ehemann der Künstlerin, setzte sein Instrument mal unterstützend, mal druckvoll ein.

Nach gut zwei Stunden hervorragender Unterhaltung endete das Konzert und die inzwischen immerhin 68-jährige Künstlerin im eleganten schwarzen Hosenanzug verließ unter stürmischen Beifall mit ihrer Band die Bühne. Natürlich nicht ohne Zugabe. Abschließend bedankte sich Peter Rabe bei der Künstlerin für den Auftritt und nahm ihr das Versprechen für einen weiteren Auftritt im Burghof ab.

kt

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