30 Teilnehmer

Spaß steht im Vordergrund: Tanzworkshop mit der Band Acapolka

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Acapolka (v.l.) im Burghof Rethem: Iris Campe, Thomas Krug, Jörg Wreden und Peter Hokema.

Rethem - Mitreißende Rhythmen und gutgelaunte Akteure: Mehr als 30 tanzfreudige Frauen und Männer aus der Nähe und weiteren Umgebung waren der Einladung des Burghof-Vereins gefolgt und nahmen an einem gut zweistündigen Tanz-Workshop unter der Leitung von Rainer Maschka aus Verden teil.

Die beiden jüngsten Besucher waren die Kinder von Martje Bebensee aus Mölln, die zu Besuch in Rethem weilte. Die dreijährige Lore machte, soweit es möglich war, aktiv mit, und der acht Monate alte Jonte erlebte die Tänze im Tragegestell auf dem Rücken seiner Mutter.

Rainer Maschka wurde von der Tanzpädagogin Iris Campe aus Walsrode und einigen Teilnehmerinnen seiner Verdener Tanzgruppe unterstützt. Für die passende Live-Musik sorgte die Gruppe Acapolka mit Iris Campe (Percussion und Gesang), Thomas Krug (Akkordeon und Gesang), Peter Hokema (Geige und Mandoline) sowie Jörg Wreden (Kontrabass).

Rainer Maschka (im Innenraum) und die Teilnehmer, darunter Martie Bebensee und ihre Kinder.

Rainer Maschka freute sich über die große Teilnehmerzahl. Er erklärte kurz den Ablauf, wobei er darauf hinwies, dass der Workshop leicht beginne und im Laufe des Nachmittags auch schwierige Tänze gezeigt würden. „Wem es zu anstrengend wird, der kann einfach Pause machen und nur zuschauen. Fragen beantworte ich natürlich gerne“, so Maschka weiter. Dann startete er den Workshop mit ersten Schrittübungen ohne musikalische Begleitung. 

Nach kurzem Üben folgte mit „Branle de la Fosse aux Loups“ (Frankreich) schon der erste Einzeltanz mit Musik. Daran schloss sich die Einweisung in Wechselschritte und Drehungen sowie entsprechende Armbewegungen an. Schon nach kurzer Zeit bewegten sich alle bei „Ambee Dageets“ (Armenien) oder „Tankosava“ (Serbien) sehr passabel auf dem Parkett. Mit Begeisterung wurden später die schwierigeren Stücke eingeübt, und es folgten, unter anderem mit dem „Gassentanz“, „Circassian Circle“ (Schottland) auch Paartänze.

Die Veranstaltung war von der Idee des Balfolk aus Frankreich inspiriert. Auf einem Balfolk treffen Tänzer und Musiker zusammen, um gemeinsam festartig die Musik und die Bewegung zu zelebrieren. Meist werden einfache Schrittfolgen, zum Beispiel aus Frankreich und vom Balkan, einstudiert. Einige Tänze waren für Geübtere, wobei es hier nicht um die Perfektion ging – wie überhaupt der Spaß an der gemeinsamen Aktivität und an der Musik im Vordergrund stehen sollte. Und Spaß hatten alle, so die Aussagen der begeisterten Tänzer, des motivierten Workshopleiters und der Musiker.

Kulturkoordinatorin Gudrun Fischer-Santelmann vom Burghof-Verein war aktiv dabei. Sie hatte erneut eine glückliche Hand bei der Veranstaltungsauswahl. - kt

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