Bierder Holztage: Vorführungen und Infos

Schweres Gerät in luftiger Höhe

Fachgespräche am Holzspalter: Vor allem um die moderne Technik ging es bei den Bierder Holztagen.

Bierde – Holz dürfte der älteste von den Menschen genutzte Rohstoff sein. Was früher ausschließlich schwerste Handarbeit war, kann heute dank des Einsatzes moderner Maschinen und Werkzeuge leichter bewältigt werden. Da gibt es Sägespalter, Trommelsägen, Rückezangen, Teleskopbühnen, Wippkreissägen und Liegendspalter. Und vertikale, horizontale oder fahrbare Holzspalter.

Ausführliche Informationen von Profis über diese und andere Geräte konnten sich Interessenten am Wochenende wieder auf den Bierder Holztagen holen. Es war bereits die achte von Arnd Helberg und Henry Bruns auf dem Hof Helberg organisierte Veranstaltung.

Wer wollte, der konnte sich an mehreren Infoständen zudem ausführlich über die Vielseitigkeit des nachwachsenden Rohstoffs informieren. Experten aus der Forstwirtschaft standen ebenso für Auskünfte bereit, wie die Spezialisten der ausstellenden Firmen. Umfassende Informationen gab es auch für den Bereich „Heizen mit Holz.“ Für Gäste, die Hunger oder Durst verspürten, hielten die Veranstalter ein reichhaltiges Angebot bereit, zum Beispiel Erbseneintopf: „Der ist bei uns hausgemacht und immer frisch zubereitet“, versicherte Arnd Helberg.

Neu in Bierde waren die Vorführungen einer Spezialfirma aus Ahlden. Dabei konnten die Besucher unter anderem einen 40 Meter hohen Autokran als „Fällkran“ in Aktion sehen. Firmenchef Aribert Heidt: „Mit dem Kran sind wir in der Lage, einen kompletten Baum herauszuheben und ihn dann an einem geigneten Ort abzulegen.“

Bevor der Kran in besonders schwierigen Situationen, etwa bei Gefährdung von Gebäuden in der Nähe, zum Einsatz kommt, arbeiten Diplom-Forstwirt Heidt und sein Team nach dem Motto: „Wo die Giraffe nicht hinkommt, klettert das Eichhörnchen.“ Giraffe wird nämlich die Hubarbeitsbühne der Firma genannt, die bis zu 30 Meter ausgefahren werden kann.

Sollte ihr Einsatz nicht ausreichen, müssen die Eichhörnchen ran. Heidt: „Unsere in der Klettertechnik besonders geschulten Mitarbeiter werden bei uns liebevoll Eichhörnchen genannt. Wie ihre tierischen Vorbilder kommen die fast überall hin.“ Wie das genau geht und welche Ausrüstung man braucht, das konnten sich die Besucher bei mehreren Vorführungen ansehen.

Der Erlös aus der zweitägigen Veranstaltung auf dem Gelände hinter dem Dorfgemeinschaftshaus soll, wie in den Vorjahren, erneut an Projekte in Bierde gehen.  fra

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