Samtgemeinde mit neuer Homepage online

Petra Schulze und Cort-Brün Voige sind zufrieden: Die neue Webseite der Samtgemeinde (im Hintergrund) hat nichts mehr mit ihrer Vorgängerin zu tun und bietet dem Nutzer einen Überblick über alles Wichtige.
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Petra Schulze und Cort-Brün Voige sind zufrieden: Die neue Webseite der Samtgemeinde (im Hintergrund) hat nichts mehr mit ihrer Vorgängerin zu tun und bietet dem Nutzer einen Überblick über alles Wichtige.

Sie ist übersichtlich, benutzerfreundlich und von Grund auf überholt: Seit heute ist die neue Homepage der Samtgemeinde Rethem online. Petra Schulze und der Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige informieren bei einem Pressetermin über die neuesten Funktionen, Verbesserungen und Möglichkeiten für die Zukunft, die die Seite im Netz jetzt bietet.

Rethem – „Unser alter Internetauftritt stammte noch aus den 90er-Jahren. Damals war die Webseite unübersichtlich, veraltet, viel zu voll mit nicht wesentlichen Informationen und bot keinerlei Barrierefreiheit. Auch die Gliederung der einzelnen Elemente war für Außenstehende absolut nicht nachvollziehbar. Und es war sehr schwer, spezifische Inhalte zu finden“, berichtet Voige und schüttelt den Kopf. Man könne außerdem von Glück sprechen, dass in den vergangenen Jahren niemals ein Cyberangriff oder dergleichen auf die Webseite erfolgt sei, „ansonsten wäre alles weg gewesen“, ergänzt Petra Schulze. Ein weiteres Problem habe darin bestanden, dass es seit einiger Zeit keine Rechtssicherheit mehr auf der Homepage gab und die Cookie-Richtlinie ebenfalls nicht eingehalten wurde.

Den Auftrag, all diese Dinge nachzuarbeiten und der Homepage ein neues, modernes und übersichtliches Design zu geben, erhielt 2019 die Firma Nolis in Nienburg. „Die Einpflege der gesamten Inhalte erfolgt aber hier bei uns vor Ort“, so Voige. Er bedankt sich in dem Zusammenhang bei Petra Schulze, die federführend diesen Prozess seit November begleitet. Zusätzlich sei eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die sich verschiedene andere Webseiten angesehen habe sowie Tipps und Anregungen gab. „Im Vorfeld ging es eben in der Arbeitsgruppe auch genau darum, was die Internetseite können soll. Ziele waren beispielsweise, dass sie eine Erleichterung für die Verwaltung sein soll, indem man Formulare online stellt, und sich die Farben der Samtgemeinde im Design wiederfinden sollen“, schildert Schulze.

„Zusätzlich soll es für Bürgerinnen und Bürger ein zeitgemäßes Angebot geben. Das beinhaltet eben auch, dass keine überflüssigen Sachen und nichts doppelt und dreifach eingepflegt wird“, so Voige und nennt als Beispiel das Thema Tourismus: „Wenn wir das touristische Angebot als kompletten Bereich schon beim Zweckverband haben, brauche ich es nicht zwingend noch einmal auf der Webseite.“ An dieser Stelle könnte dann mit entsprechenden Links und Querverweisen gearbeitet werden.

Mit der neuen Webseite werde ein großer Schritt Richtung „Open Rathaus“ gemacht. „Die Homepage ist zukunftsfähig und bestens dafür geeignet, nach und nach weitere Online-Angebote für die Bürger aufnehmen zu können“, erklärt der Samtgemeindebürgermeister.

„Grundsätzlich ist die Neugestaltung einer Webseite ja ein Geschäft der laufenden Verwaltung. Allerdings hatte der Rat der Samtgemeinde die Mitwirkung und Gestaltung der Homepage über einen Beschluss in der Vergangenheit an sich gezogen“, so Voige. Das sei zwar ungewöhnlich, aber durchaus möglich.

Zusätzlich sei die Zuständigkeit für die Freigabe auf den Samtgemeindeausschuss übertragen worden. „Bei den anschließenden Sitzungen gab es eine ganze Menge Anregungen“, berichtet er weiter. So wurde beispielsweise beschlossen, dass die Aufzählung der Mitgliedgemeinden nicht nach dem Alphabet, sondern nach Größe und Wichtigkeit erfolgen solle. Weiterhin legten die Abgeordneten darauf wert, dass anstelle eines Fotos der Allerschleife bei Bosse als Intro-Bild eine Slideshow auf der Webseite integriert wird, die Bilder aus allen fünf Mitgliedsgemeinden zeigt.

Dahingegen gestrichen worden sei die von der Verwaltung als wichtig erachtete Integration eines Mängelmelders. Die Idee war, auf der Webseite ein Formular zur Verfügung zu stellen, mithilfe dessen Bürger die Verwaltung neben den anderen bereits möglichen Wegen, wie Telefon, persönlich oder per E-Mail, über eben Mängel an der kommunalen Infrastruktur zu informieren. Noch sei das Thema nicht ganz vom Tisch. Demnächst solle dazu ein gesonderter Beschlussvorschlag vorgelegt werden, über den der Rat der Samtgemeinde auf seiner nächsten Sitzung entscheiden solle, kündigt Voige an.

Abschließend habe der Rat ein paar Wünsche geäußert, die im Verlauf des Jahres noch eingepflegt werden. Beispielsweise solle gesondert entschieden werden, ob für die Samtgemeinde ein eigenes Geoinformationsystem (GIS) beschafft werden soll. Außerdem möchte der Rat, dass der Bereich Tourismus noch ergänzt werden soll. Weiter besteht der Wunsch, die in den Mitgliedsgemeinden vorhandenen B-Pläne einzuscannen und digital als PDF-Datei auf der Homepage zur Verfügung zu stellen.

Zusammen mit der Webseite wurde außerdem die Rethem-App, die über den Google Playstore heruntergeladen werden kann, aufgefrischt. „Die steht in Verbindung mit unserem Ortsplan und vereint diese Daten zu einem interaktiven Stadtplan, auf dem auch lokale Unternehmen über Anzeigen werben können“, informiert Petra Schulze.

Die neue Webseite

kann unter derselben Domain wie die alte seinerzeit gefunden werden. Die lautet wie folgt: www.rethem.de.

Von Lisa Hustedt

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