Johanniter-Motorradstaffel Aller-Leine unterstützt die Autobahnpolizei

Saisonstart für die Stauhelfer

Die Stau-Melder-Saison ist eröffnet. - Foto: Rainer Surrey

Schwarmstedt - Pünktlich zu Beginn der Osterferien sind die Johanniter-Motorradstaffeln aus Schwarmstedt und Rethem wieder im Einsatz. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte werden entlang der A7 die Autobahnpolizei unterstützen oder im Notfall helfen. Gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover wurde der offizielle Startschuss für die Saison gegeben.

Hermann Fraatz, Mitglied im Regionalvorstand des Johanniter-Regionalverbands Niedersachsen Mitte, Polizeipräsident Volker Kluwe und Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt begrüßten Johanniter-Motorrad-Stauhelfer aus ganz Niedersachsen. Kluwe dankte allen Fahrern für ihr ehrenamtliches Engagement: „Bereits zum 16. Mal arbeiten wir erfolgreich zusammen. Rund 11 900 Stunden und 18 960 Kilometer Stau auf niedersächsischen Straßen gab es allein im vergangenen Jahr. Wir wünschen uns, dass Sie alle wieder gesund aus der Saison kommen.“

Fraatz bedankte sich bei der Polizei für das Vertrauen in die Leistungen der Fahrer. „Die Stauhelfer erbringen einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit auf unseren Autobahnen. Ich freue mich, dass alle Organisationen bei dieser Kooperation an einem Strang ziehen.“

Rettig hob die Wichtigkeit einer richtig gebildeten Rettungsgasse für die Arbeit von Polizei und Rettungsdienst hervor. Ausgerüstet seien die Helfer auf zwei Rädern mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen, um bei staugeplagten Familien den Reisestress zu mildern. Zusätzlich leisteten die Johanniter-Motorradstaffeln Erste Hilfe, unterstützten die Fahrer liegengebliebener Fahrzeuge bei der Absicherung oder riefen den Abschleppdienst. Die Motorradstaffeln führten medizinische Ausrüstung für die Erstversorgung von Patienten mit sich, darunter einen Defibrillator (AED). Die Johanniter-Biker seien ausgebildete Sanitätshelfer, Rettungssanitäter oder -assistenten.

Die Einsätze seien sowohl für die zu Versorgenden als auch für die Kommunen und Polizei kostenfrei. Die Ausstattung der Fahrer, technisches und medizinisches Material sowie die Unterhaltung der Motorräder würden über Spenden finanziert.

Diese werden unter folgender Bankverbindung entgegengenommen: Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort Stauhilfe, IBAN DE22 3702 0500 0004 3141 02, BIC BFSWDE33XXX.

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