1. Startseite
  2. Lokales
  3. Heidekreis
  4. Rethem (Aller)

Rethemer Spielplätze werden überprüft

Erstellt:

Von: Christel Niemann

Kommentare

Freie Rasenfläche mit Spielgeräten.
Der Zustand und die Frequentierung der Spielplätze sollen ermittelt werden. © Niemann

Der Wirtschafts- und Finanzausschuss Rethem möchte in Modernisierung von Spielplätzen investieren. Zunächst ist aber eine Bestandsaufnahme geplant.

Rethem – Der Wirtschafts- und Finanzausschuss der Stadt Rethem, hat bei seiner jüngsten Sitzung am Mittwochabend beschlossen, in die Modernisierung der Spielplätze in der Kernstadt und in den Ortschaften zu investieren. Die ASGL-Fraktion hatte das Thema bereits in der Stadtratssitzung Mitte Dezember aufgegriffen und die Modernisierung beziehungsweise Erneuerung beantragt.

Auch über die mögliche Finanzierung hatten sich die Politiker bereits Gedanken gemacht und auf die Möglichkeit einer Reduzierung der Spielplatz-Anzahl verwiesen.

Im Ausschuss kamen die Mitglieder nach kurzer Diskussion zu der Empfehlung, nach einem erfolgten Vergabeverfahren ein geeignetes Fachbüro auszuwählen und zunächst Zustand und Frequentierung der Spielplätze ermitteln zu lassen. „Wir müssen die Gesamtlage betrachten. Es macht keinen Sinn, Geld zu investieren, wo nichts passiert. Daher gilt es, zunächst die tatsächlichen Bedarfe zu ermitteln“, so Stadtdirektor Björn Symank am folgenden Tag auf Nachfrage.

Er sagte, dass zeitnah mögliche Fördermodalitäten abgeklopft werden sollten und ob beispielsweise Mittel aus dem Fördertopf Dorfregion Aller-Wölpe in Frage kämen und beantragt werden könnten. „Wir befinden uns diesbezüglich aber noch bei den allerersten Schritten“, betonte er.

Die Beratung durch ein Fachbüro sollten in Vorplanungen und eine Einwohnerversammlung münden, um die ersten Ergebnisse vorzustellen und Anregungen aus der Bevölkerung aufzugreifen und in die weiteren Planungen zu integrieren.

Holzhaus in der Landschaft.
Kostet mehr Geld als ursprünglich vorgesehen: Das Multifunktionsgebäude. © Niemann

Zur Idee, einen Mehrgenerationenspielplatz an der Bergstraße zu schaffen, sagte Symank, dass sich hierfür eine Wiesenfläche anbiete, die sich aktuell im Eigentum der Samtgemeinde befinde. „Auch dieses Projekt wird weiter mitbetrachtet und in die kommenden Planungen einfließen.“ Zunächst müsse aber noch ein Gespräch mit der Samtgemeinde als Eigentümerin der Fläche erfolgen, um abzuklären, ob diese für eine Umsetzung des Vorhabens überhaupt zur Verfügung steht.

Als Formalie durchgewunken wurde im Ausschuss der Tagungsordnungspunkt „Zustimmung zur überplanmäßigen Auszahlung und Bereitstellung entsprechender Mittel für die Herstellung des Multifunktionsgebäudes“ im Londypark. Nach endgültiger Fertigstellung und erfolgter Schlussrechnung sämtlicher Gewerke weist die Kalkulation einen Fehlbedarf im Haushalt 2021 von 27 459,32 Euro auf. An den Stadtrat ging daher die Empfehlung, die überplanmäßige Auszahlung für den Neubau zu beschließen und die investiven Mittel dem Produktkonto der Stadt zu entnehmen.  

Auch interessant

Kommentare